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Weißrussland Lukaschenko droht vor neuen Protesten mit hartem Vorgehen

Seit zwei Monaten protestieren die Menschen in Weißrussland gegen ihren Präsidenten. Für Samstag ist eine neue Strategie geplant, um Festnahmen zu verhindern.
09.10.2020 - 16:52 Uhr Kommentieren
„Die Kriminalität darf nicht überhandnehmen.“ Quelle: dpa
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko

„Die Kriminalität darf nicht überhandnehmen.“

(Foto: dpa)

Minsk Vor neuen Massenprotesten in Weißrussland hat Staatschef Alexander Lukaschenko den Demonstranten mit einem harten Vorgehen gedroht. „Die Menschen in Weißrussland haben für Frieden und Ordnung gestimmt, und wir sind verpflichtet, diesen Volkswillen zu erfüllen“, sagte der 66-Jährige am Freitag der Staatsagentur Belta zufolge in Minsk. „Die Kriminalität darf nicht überhandnehmen.“

Seit der umstrittenen Präsidentenwahl vor rund zwei Monaten gehen die Menschen regelmäßig gegen Lukaschenko auf die Straße.

Für diesen Samstag hat die Opposition erneut Frauen zu Aktionen aufgerufen. Sie sollen in möglichst kleinen Gruppen durch die Hauptstadt Minsk spazieren. Mit dieser Strategie wollen die Organisatorinnen massenhafte Festnahmen verhindern. Vor einer Woche hatte das funktioniert. Den größten Zulauf haben die Demonstrationen an Sonntagen.

Zuletzt versammelten sich rund 100 000 Menschen. An diesen Sonntag soll mit Blick auf die seit neun Wochen dauernden Proteste ein „Marsch des Stolzes“ stattfinden. Die Menschen fordern Lukaschenkos Rücktritt, Neuwahlen und die Freilassung aller politischen Gefangenen. Der seit mehr als einem Vierteljahrhundert regierende Machthaber reklamiert die Wahlen mit einem Ergebnis von mehr als 80 Prozent für sich.

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    Die Opposition hält dagegen Swetlana Tichanowskaja als wahre Siegerin. Unterdessen rief das Parlament die Bevölkerung zu Vorschlägen für Änderungen der Verfassung auf. Lukaschenko hatte Reformen in Aussicht gestellt. Die Opposition warnt davor, ihm zu glauben.

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    • dpa
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