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Weitere Bewohnertransfers bei Damaskus Syrische Rebellen ziehen sich aus Enklave nahe der Hauptstadt zurück

Die letzten Rebellen um Damaskus herum haben kapituliert. Offenbar verlassen sie mit ihren Familien die Region in Richtung Norden.
21.04.2018 Update: 21.04.2018 - 14:17 Uhr Kommentieren
Die Aufständischen sollen eingewilligt haben, in Oppositionsgebiete an der Grenze zur Türkei zu ziehen. Quelle: dpa
Konflikt in Syrien

Die Aufständischen sollen eingewilligt haben, in Oppositionsgebiete an der Grenze zur Türkei zu ziehen.

(Foto: dpa)

Beirut, Berlin Syrische Rebellen und ihre Familien sind einem Bericht des syrischen Staatsfernsehens zufolge aus drei Städten in der Gegend von Damaskus weggefahren. Mehrere Busse mit Hunderten Menschen an Bord seien aus Ruhaiba, Dschajrud und al-Nasrija in der Region Kalamun gefahren, berichtete Al-Ichbarija TV. Die Insassen würden in das Rebellenterritorium im Norden Syriens gebracht. Am Samstag könnten 3200 Aufständische wegziehen, hieß es. Die Räumungen sollen an weiteren Tagen fortgesetzt werden.

Wenn die Rebellen alle Städte vollständig verlassen haben, werden voraussichtlich syrische Regierungssoldaten die Kontrolle über die Orte übernehmen. Es hat schon mehrere Transfers von Bewohnern in der Gegend um die syrische Hauptstadt gegeben. Dabei wurden mehr als 60.000 Personen an einen anderen Ort gebracht, während die syrische Regierung ihre Macht im Land wieder stärkte.

Die Aufständischen und ihre Familien in Kalamun nordöstlich der Hauptstadt hätten eingewilligt, in Oppositionsgebiete an der Grenze zur Türkei zu ziehen, berichtete das staatliche Fernsehen am Samstag. Eine Stellungnahme der Aufständischen lag zunächst nicht vor. Die Vereinbarung wäre nach der Rückeroberung der Region Ghuta für die Regierung ein weiterer Sieg im Bürgerkrieg. Große Teile des Landes an den Grenzen bleiben jedoch außerhalb der Kontrolle von Präsident Baschar al-Assad.

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