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Weltbank-Managerin Indrawati zur Flüchtlingskrise „Die Ungleichheit wächst in allen Ländern“

Die Weltbank-Geschäftsführerin Sri Mulyani Indrawati fordert im Interview langfristige Entwicklungshilfe für Flüchtlings-Gastländer. Denn Flüchtlinge bleiben bis zu 17 Jahren im Gastland.
11.02.2016 - 17:37 Uhr
An der Grenze zur Türkei warten Tausende Menschen. Quelle: ap
Flüchtlinge

An der Grenze zur Türkei warten Tausende Menschen.

(Foto: ap)

Berlin Die Weltbank ist das Wiederaufbaukommando für gescheiterte Staaten. Sri Mulyani Indrawati, Geschäftsführerin der Weltbank-Gruppe, ist deshalb die natürliche Partnerin von Angela Merkel. Wie die Kanzlerin will die frühere indonesische Finanzministerin die Ursachen der Flüchtlingskrise beseitigen.

Frau Indrawati, der Kampf gegen die soziale Ungleichheit liegt Ihnen besonders am Herzen. Inwieweit ist Ungleichheit auch die Wurzel für den Zusammenbruch von Staaten im Mittleren Osten und die hohe Zahl von Flüchtlingen?
Die Ungleichheit wächst in allen Ländern – ob arm oder reich. Wir als Weltbank kümmern uns weniger um die Einkommensunterschiede, weil diese nur das Ergebnis der Ungleichheit sind. Uns geht es vielmehr um Chancengleichheit. Hier liegt die Wurzel vieler Probleme auch im Mittleren Osten. Die Menschen in dieser Region nehmen ihren wirtschaftlichen Rückstand viel stärker wahr als in anderen Gegenden und auch das Gefühl der Unfairness ist hier viel stärker ausgeprägt.

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