Weltbank-Richterin Sabine Konrad „Ein fatales Signal für die deutsche Exportwirtschaft“

Weltbank-Richterin Sabine Konrad hält die Kritik am Freihandel für ausländerfeindlich. Im Interview erklärt sie, warum sie Anti-TTIP-Plakate bei Pegida-Demos nicht überraschen und Mittelständlern höhere Kosten drohen.
In Deutschland gibt es starke Vorbehalte gegen das transatlantische Freihandelsabkommen. Quelle: dpa
„Stoppen Sie TTIP“

In Deutschland gibt es starke Vorbehalte gegen das transatlantische Freihandelsabkommen.

(Foto: dpa)

Erst 33 Jahre war sie alt, als Sabine Konrad 2007 von der Bundesregierung zur Richterin beim Schiedsgericht der Weltbank berufen wurde. Nie zuvor hatte das 1966 gegründete International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID), das über Schadensersatzansprüche enteigneter Auslandsinvestoren befindet, eine jüngere Richterin gesehen. Doch für eines fehlt ihr bis heute das Verständnis: Die von Protestgruppen und EU geteilten Bedenken gegen ein Schiedsgericht, das in der geplanten transatlantischen Freihandelszone (TTIP) Streitigkeiten regeln soll, findet die Staatsrechtlerin absurd.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%