Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Weltgeschichten unserer Korrespondenten

USA Die Invasion der Pseudo-Vespas: New York bekommt italienische Momente

In Brooklyn und Queens etabliert sich ein Sharing-Angebot für Elektro-Mopeds. Mittlerweile gehören die Flitzer zum Straßenbild in den New Yorker Bezirken.
Kommentieren
Diese Mopeds dürfen auf der Straße fahren – und sind daher keine Gefahr auf Rad- oder Fußwegen
E-Mopeds in New York

Diese Mopeds dürfen auf der Straße fahren – und sind daher keine Gefahr auf Rad- oder Fußwegen

New York Auf einmal waren sie da. Unsere Straße in Brooklyn hat einen italienischen Touch bekommen. Ein hellblau-schwarzer Roller, der entfernt an eine Vespa erinnert und auf dessen Vorderbauch die Buchtstaben „r-e-v-e-l“ stehen und der Schriftzug „100 % electric“ blitzt, zieht das allgemeine Interesse auf sich.

Kuriose Nachbarn versammeln sich sofort um das Gefährt und diskutieren Vor- und Nachteile des Designs, wie man das Teil wohl mietet und ob es eine gute Idee ist. Die einen fürchten mehr Unfälle, die anderen sind begeistert.

Wenige Wochen ist das nun her, und die Scooter gehören mittlerweile fest zum Straßenbild in unserem New Yorker Stadtbezirk. „Awesome“, antwortet mir ein Pärchen, das auf dem Roller sitzt auf meine Frage, wie er sich fahren lässt. Der Vorteil gegenüber den stark umstrittenen Tret-Elektro-Rollern: Diese Mopeds dürfen auf der Straße fahren – und sind daher keine Gefahr auf Rad- oder Fußwegen.

Bisher sind solche Vespa-ähnlichen Roller eher die Seltenheit im New Yorker Straßenverkehr. Wir haben hier zwar mittlerweile jede Menge Fahrräder, E-Räder, Tretroller mit und ohne Motor, Stehräder, Einräder und Skateboards mit Motor. Das alles verdreht im Big Apple keine Köpfe mehr. Aber Mofas in Vespa-Größe sind hier – anders als in meiner vorherigen Stadt Mailand – eher eine Seltenheit.

Nach einmaliger Einschreibungsgebühr von 19 Dollar kostet das Ausleihen bei Revel einen Dollar pro Person und 25 Cents pro Minute. Die erste Minute ist gratis, damit die Fahrer Zeit haben, die zwei blauen Revel-Helme aus dem Mini-Kofferraum zu holen und anzuziehen. Fahren darf man die Mopeds in Brooklyn und Queens. An bestimmten Orten muss man sie bei Revel-Mitarbeitern zurückgeben, die die Zweiräder warten.

Das Unternehmen Revel sitzt im ehemaligen Navy-Hafen in Brooklyn. Insgesamt 1000 dieser Zweiräder hat es in den eher gentrifizierten Gegenden von Brooklyn und Queens platziert, und uns damit ein paar italienische Momente in New York beschert. Bleibt abzuwarten, wie Revel mit dem harten New Yorker Winter zurechtkommt.

Mehr: Dinge in der Schweiz zu verlieren, ist gar nicht so einfach, zeigt eine Studie. Unser Schweiz-Korrespondent hat es trotzdem versucht. Ein Experiment mit glücklichem Ausgang.

Startseite

Mehr zu: USA - Die Invasion der Pseudo-Vespas: New York bekommt italienische Momente

0 Kommentare zu "USA: Die Invasion der Pseudo-Vespas: New York bekommt italienische Momente"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote