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Weltgeschichten unserer Korrespondenten

Weltgeschichte Die Italiener verehren „Grande Schumi“

Nirgendwo wird Ex-Formel-1-Fahrer Michael Schumacher wohl mehr bewundert als in Italien. Ferrari widmet ihm zum 50. Geburtstag eine ganz besondere Ausstellung.
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Der Kerpener holte fünf Weltmeister-Titel für Ferrari.
Michael Schumacher

Der Kerpener holte fünf Weltmeister-Titel für Ferrari.

RomAlle denken sie an Michael Schumacher an seinem 50. Geburtstag an diesem Donnerstag. Die Boulevardzeitungen übertreffen sich gegenseitig mit vermeintlichen News über den Gesundheitszustand des legendären Formel-1-Fahrers, der vor fünf Jahren beim Skilaufen verunglückte und seitdem an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma leidet.

Er lebt in seiner Familienvilla im Schweizer Gland. Viel mehr weiß man nicht.

„Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit, so wie früher auch immer, in der Privatsphäre belassen“, schreibt Schumachers Familie auf Facebook. Als Geburtstagsgeschenk für die Fans verspricht sie eine App, die ein „virtuelles Museum“ mit den größten Erfolgen des früheren Formel-1-Weltmeisters beinhalten soll.

Doch nirgendwo wird „Schumi“ so verehrt wie in Italien. Der Kerpener ist immer noch präsent, auch wenn seine Siege lange zurückliegen. Er holte fünf Weltmeister-Titel für Ferrari, fuhr 308 Rennen und gewann 91 davon. In Italien reicht es, wenn ein Autofahrer ein riskantes Überholmanöver macht oder auf der Landstraße ordentlich Gas gibt: Schon schreien alle Mitfahrer im Chor „Schumi, Schumi“.

Deshalb hat man sich bei Ferrari auch etwas Besonderes ausgedacht. In Maranello, im Museum der Ferrari-Zentrale, wird zu Schumachers rundem Geburtstag eine Ausstellung eröffnet, in der als Highlight die Rennwagen stehen, mit denen er seine Siege für Ferrari eingefahren hat.

Sechs Fahrzeuge würden ausgestellt, sagt Stefano Lai, der Kurator der Ausstellung, „die fünf Originalwagen, mit denen er die WM-Titel geholt hat, und der F399, mit dem wir 1999 in Silverstone den Konstrukteurspokal holten.“

Filme und Fotos über ihn und vor allem über seine Zeit bei Ferrari, wo er 1996 begann, sind außerdem zu sehen. Und zwei Autos, die er nach seiner Zeit als Rennfahrer mit konstruierte und entwarf.

„Wir alle hier in Maranello mögen ihn sehr“, sagt Lai, „und er ist auch der Ferrarista, den die Fans am meisten lieben“. An der Ferrari-Teststrecke in Fiorano sei sogar ein Platz nach ihm benannt worden, „die anderen Fahrer haben bloß eine Straße bekommen.“

Nach Schumachers Weggang von Ferrari im Jahr 2006 lief es bei Ferrari nicht mehr sonderlich gut. Zwar ist Ex-Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in die Fußstapfen Schumis getreten, doch es fehlen die WM-Titel. Nach dem Tod von Ferrari- und Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne im vergangenen Sommer muss sich das Unternehmen neu aufstellen.

Der Eintritt zur Schumi-Ausstellung „Michael 50“, die bis zum Sommer in Maranello zu sehen ist, kostet 17 Euro, ein Euro davon geht an Schumachers Stiftung „Keep Fighting“. „Er ist der Größte aller Zeiten“, sagte Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton zu Schumachers Geburtstag.

Ferrari-Ausstellung zum 50. Geburtstag von Michael Schumacher
Maranello
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Filme und Fotos über Michael Schumachers Zeit bei Ferrari, wo er 1996 begann, sind in der Ausstellung, die an seinem runden Geburtstag startete, zu sehen.

(Foto: Ferrari)
Maranello
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Bis zum Sommer läuft die Ausstellung zu Ehren des Ex-Ferrari-Fahrers.

(Foto: Ferrari)
Rennwagen
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Sechs Ferraris aus der Zeit von Schumacher werden ausgestellt.

(Foto: Ferrari)
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Mit dem F399 holte Ferrari mit Schumacher 1999 den Konstrukteurspokal.

(Foto: Ferrari)
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Bis 2006 war Schumacher für Ferrari in der Formel 1 unterwegs.

(Foto: Ferrari)
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2000 holte Schumacher seine dritte Weltmeisterschaft.

(Foto: Ferrari)
Weltmeister
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Sechs Titel gewann Schumacher im Ferrari, zuvor einen mit Benetton-Ford.

(Foto: Ferrari)
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