Weltweites Presse-Echo zu Pegida „Der Wutbürger fürchtet, sein Land zu verlieren“

Nachrichtensender weltweit berichten über die Pegida-Proteste und Gegendemonstrationen in Deutschland. Die ausländischen Medien mahnen Deutschland, zeigen teilweise aber auch Verständnis.
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Über die Protestmärsche der Pegida berichten zunehmend auch ausländische Medien. Quelle: ap

Über die Protestmärsche der Pegida berichten zunehmend auch ausländische Medien.

(Foto: ap)

BerlinInternationale Nachrichtensender wie CNN, BBC und Al-Dschasira haben am Dienstag die Pegida-Demonstration in Dresden zum Thema gemacht. Auch die Presse in Europa und weltweit setzt sich mit der islamfeindlichen Bewegung auseinander – zumeist kritisch, teils aber auch verständnisvoll.

Die britische „Times“ schreibt über die Proteste der „Patriotischen Europäer gegen eine Islamisierung des Abendlandes“: „Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg macht eine populistische Bewegung ihr Recht geltend, sich öffentlich über eine ethnische Minderheit zu beklagen – und das Establishment hat Angst.“

BBC News befindet: „Was schockiert, sind die Zahlen bei den Demonstrationen. Das moderne Deutschland ist Szenen wie diese nicht gewohnt.“

In Spanien brachten die beiden wichtigsten Zeitungen das Thema am Dienstag groß mit Bild auf Seite eins. Die rechtsliberale „El Mundo“ schrieb, Pegida sei dabei, „die dunkelsten rassistischen Vorurteile im tiefsten Deutschland aufzuwärmen.“

Pegida-Proteste: „Das ist nicht Deutschland“ - oder?

Der niederländische „Volkskrant“ mutmaßt über die Beweggründe für die Dresdener Kundgebungen: „Der „Wutbürger“ fürchtet, sein Land zu verlieren.“

Die türkische „Hürriyet“ brachte am Dienstag ein Foto vom unbeleuchteten Kölner Dom auf der Titelseite. Überschrift: „Verdunkelung der Islamophobie“. Auf seiner Internetseite meint das Blatt mit Blick auf die vielen Anti-Pegida-Demonstrationen: „Deutschland lässt Pegida nicht passieren.“

Eine ähnliche Überschrift wählt die Nachrichtenagentur Anadolu: „Deutschland hat Pegida „Stopp“ gesagt“. Die regierungsnahe Zeitung „Sabah“ beleuchtet Pegida im Zusammenhang mit dem „Aufstieg der radikalen Rechten“ in Europa.

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28 Kommentare zu "Weltweites Presse-Echo zu Pegida: „Der Wutbürger fürchtet, sein Land zu verlieren“"

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  • Sie lenken ab, es ist völlig unwichtig was im Dom gezeigt werden soll, oder nicht.

    Deutschland ist bereits islamisiert und wird es weiter Zug um Zug und die bundesdeutsche Politik leistet diesem Faktum seit Jahren Vorschub.

    Und genau das ist anzuzeigen ! Die Bundesregierung und die Medienvertreter lügen, wenn sie eine Islamisierung verneinen.

  • Ich bin Deutscher und glaube nicht an Gott oder zumindest das Christentum, so wie inzwischen ein sehr großer Anteil hierzulande. Darf ich mich jetzt auch beschweren, dass ich Sonntags nicht ausschlagen kann, weil die Kirchenglocken lärmen? Dass ich an Karfreitag nicht feiern gehen kann, nur weil es eine Gruppe von Leuten nicht möchte? Dass mein Staat für eine Religion die Mitgliedsbeiträge einsammelt und alle Kosten dafür übernimmt (die ich über meine Steuern bezahle)? Dass meine Freundin im Falle des Falles im örtlichen Krankenhaus keine Pille danach bekommt, obwohl es doch laut deutschem Gesetz ihre Selbstbestimmung ist? Dass in Radio und Fernsehen regelmäßig Beiträge der Kirchen gezeigt werden, während es kein atheistisches Wort zum Sonntag gibt? Dass es an der großen Mehrheit der deutschen Schulen zwar katholischen wie evangelischen Religionsunterricht, aber keine neutrale Philosophie gibt?

    Das Christentum mag die traditionelle Religion hierzulande sein (auch wenn diese erst vor weniger als 2000 Jahren herkam und vorher die germanischen Religionen Standard waren), aber es ist eben heute zum Glück nicht mehr die einzige und hat auch deutlich an Bedeutung verloren und wird dies auch weiter tun. Wer glaubt, dass Deutschland christlich sein muss, der hat das Prinzip der Demokratie nicht verstanden und sollte sich möglicherweise mal genauer mit unserem Grundgesetz beschäftigen.

  • Das bedeutet Sie haben Angst vor Muslimen? Glauben Sie wirklich, dass der Islam nur aus Hardlinern besteht? Oder kann es vielleicht sein, dass es genau wie bei den Christen in Deutschland ist? Dass einem die gesamte Religion die meiste Zeit egal ist und man nur an Weihnachten in die Kirche geht und sich über die Feiertage freut.

    Extremisten gibt es in jeder Religion. Versuchen Sie mal im Kölner Dom "Das Leben Des Brian" zu zeigen. Dann sehen Sie was Extremisten sind.

  • Vielleicht will Deutschland auch gar keine Wutbürger, sondern eher Nachdenkbürger, die aktiv mitgestalten.

  • Das Problem ist ja, dass nicht unterschieden wird ob Menschen aus Deutschland nach Syrien reisen um für oder gegen den IS zu kämpfen. Der Widerstand von Sunniten wie Schiiten gegen diese Gruppe ist massiv. Daher können Sie davon ausgehen, dass ein erheblicher Teil der Menschen, vor denen Sie Angst haben, dass Sie mit Kampferfahrung nach Deutschland zurückkehren, diejenigen sind, denen unsere Bundesregierung Waffen liefert. Insofern ist diese Diskussion zum Großteil irrsinnig.

    Mit Bezug auf PEGIDA gibt es eine fast schon lächerliche Anhäufung von Widersprüchen. Man protestiert für christliche Kultur, wird aber von beiden großen Konfessionen abgelehnt. Man protestiert gegen die Lügenpresse, bezieht aber seine Informationen (Beispiel: unverantwortlich falscher Bericht der Bild zu muslimischen Liedern im Weihnachtsgottesdienst) aus eben jenen Medien. Man protestiert gegen falsche Behauptungen in der Politik, aber akzeptiert keine Daten und Fakten aus unabhängigen Studien. Man protestiert, um gehört zu werden, spricht aber nicht mit den Medien. Man vertritt rechtes Gedankengut, wehrt sich aber dagegen als Nazi betitelt zu werden. Das Problem mit PEGIDA ist, dass einfach keiner wirklich weiss, was diese Bewegung eigentlich will. Ich persönlich bezweifle, dass es bei der einen großen Gruppe in Dresden überhaupt halbwegs heterogene Positionen gibt. Anders sieht das bei Ablegern wie in Berlin oder Köln aus. Dort ist rechtes Gedankengut die deutliche Mehrheit.

  • So geht es also auch:
    http://www.pi-news.net/2015/01/niederlaendisches-fernsehen-kritisiert-pegida-berichterstattung-deutscher-medien/

  • Die Probleme begannen ab 9/11.

    Hier haben die US-Imperialisten der arabischen Welt den Krieg, mit Hilfe von Deutschland, erklärt. Sie haben hirnlos politische Umstürze provoziert und ÜBERALL Chaos hinterlassen.

    Wir baden aktuell nur das aus, was dieser US-Hegemon (Merkels Freund) verursacht!

  • Stimmt! Normalerweise wäre die AfD DEUTLICH im BT vertreten, aber... ):

  • Alle Welt hat Verständnis für die Deutschen. Nur die deutsche Regierung, die deutschen Medien und die deutschen Kirchenvertreter nicht. Mit der "Niederschlagung" der PEGIDA durch das System hat auch der letzte Deutsche begriffen, dass es in Deutschland keine Meinungsfreiheit gibt. Vorerst letztes Ventil des deutschen Patriotismus ist die Wahlurne. Allerdings muss man sich in einer Demokratie, die die Bürgerrechte des eigenen Volkes derart in die Tonne tritt, wie es mit PEGIDA geschehen ist, ernsthaft sorgen, dass auch die künftigen Wahlergebnisse nicht dem Zufall überlassen werden. Bisher bekannte Fälle - dies ist im Internet leicht nachzulesen - der Wahlfälschung in Deutschland waren immer zu Lasten patriotischer Parteien, und dies dürfte sich in gewaltigem Ausmaß verstärken.

  • Man solle sich die Einwanderungsbefürworter gut merken - und sie in 10 Jahren daran erinnern, was sie verbrochen haben. Jede dieser Parteien, Kirchen, Organisationen und Mitläufer macht sich gerad in unglaublicher Weise schuldig am Untergang des eigenen Landes.

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