Weltwirtschaftsforum in Davos Donald Trump speist mit Dax-Chefs

Donald Trump hat in Davos gemeinsam mit CEOs europäischer Konzerne zu Abend gegessen. Mit am Tisch: mehrere Dax-Chefs – Joe Kaeser sogar direkt neben Trump. Der US-Präsident warb dabei für den Wirtschaftsstandort USA.
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US-Präsident Donald Trump speist mit Dax-Chefs Quelle: Reuters
Ein Abendessen mit Trump

Im Rahmen seines Besuchs auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat sich Trump zum Abendessen mit europäischen Unternehmern getroffen. Mit dabei waren SAP-Chef Bill McDermott (l.) und Siemens-Chef Joe Kaeser (rechts von Trump).

(Foto: Reuters)

DavosAn der Seite von Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag in Davos mit Unternehmern aus Europa zu Abend gegessen. Mit von der Partie waren aus Deutschland auch Adidas-Chef Kasper Rorsted, Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger, SAP-Chef Bill McDermott sowie Werner Baumann vom Chemiekonzern Bayer. Trump wollte das Treffen nutzen, um für den Wirtschaftsstandort USA zu werben.

Trump wurde bei dem Dinner von Mitgliedern seiner Regierung begleitet, darunter Außenminister Rex Tillerson, Heimatschutzministerin Kirstjen Nielson und der Nationale Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster. Neben der starken deutschen Fraktion waren auch Unternehmer aus Großbritannien, Norwegen und der Schweiz bei dem Abendessen dabei.

Siemens-Chef Kaeser war bereits Teil der Delegation, die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch in Washington begleitet hatte. Für den Münchener Technologiekonzern sind die USA der größte Einzelmarkt. Siemens setzte in dem Land im Jahr 2016 knapp 24 Milliarden Dollar (aktuell 19,6 Milliarden Euro) um und beschäftigte 50.000 Menschen in den USA. Damit erzielte Siemens mehr als ein Viertel seines weltweiten Umsatzes in den Vereinigten Staaten.

  • dpa
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3 Kommentare zu "Weltwirtschaftsforum in Davos : Donald Trump speist mit Dax-Chefs"

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  • Guter Vergleich, Herr Müller! Einfachere Arbeitsgesetze auch. Die amerikanische Bürokratie ist zwar nicht ganz ohne, aber wie die deutsche Bürokratie diejenigen überzieht, die noch als letzte zur Finanzierung der ganzen Ausgaben des Staates beitragen, sucht wirklich seinesgleichen.

  • Die Vorteile für eine Produktionsverlagerung in die USA sind eindeutig:
    - deutlich geringere Steuersätze (Deutschland zweithöchste Steuer- und Abgabenlast)
    - einfachere Steuergesetze (Deutschland weltweit mit Abstand (!) umfassendste Steuergesetze)
    - deutlich weniger Auflagen und Regularien (z.B. Behinderten- und Frauenquoten, IHK, ...)
    - keine Gewerkschaften mit unrealistischen Forderungen (28-Stunden-Woche)
    - Mittelstandsauslöschung durch ungerechte Erbschaftssteuer (größtenteils keine ES in Europa)
    - Keine Neidkultur und politische "Alles-Gleichmacherei"
    - politische Stabilität, zumindest keine "Kommunisten" bzw. deren Nachfolger an der Regierung!
    - ....

    Aufgabe der Politik ist es, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen und nicht diese Abzuschaffen!

  • Herr Trum hat natürlich wieder Erfolg, so liest man das Siemens Gasturbinen in den USA bauen wird. Verständlich, denn die Ökosozen erzeugen den Strom mit Kohle.

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