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Weniger Ebola-Infektionen Liberia holt Senatswahl nach

Eigentlich hätte in Liberia schon im Oktober ein neuer Senat gewählt werden sollen. Doch wegen der stark grassierenden Ebola-Epidemie wurde der Urnengang verschoben. Nun will das Land einen neuen Anlauf nehmen.
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Medizinische Helfer in Monrovia: Liberia gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern der Ebola-Epidemie. Quelle: AFP

Medizinische Helfer in Monrovia: Liberia gehört zu den am stärksten betroffenen Ländern der Ebola-Epidemie.

(Foto: AFP)

Monrovia Angesichts der rückläufigen Zahl von Ebola-Neuinfektionen will Liberia einen weiteren Anlauf für die Senatswahl nehmen. Die Behörden legten am Mittwoch den Wahltag auf den 16. Dezember fest. Der Urnengang hatte eigentlich schon am 16. Oktober stattfinden sollen, wurde dann aber wegen der damals noch stärker grassierenden Epidemie verschoben. Seitdem ist die Zahl der Neuinfizierten stark gesunken.

Einige Kritiker halten den Termin immer noch für zu früh für Ereignisse wie Wahlen, bei denen sich das lebensgefährliche Virus schnell übertragen könnte. Die Wahllokale sollen aber mit Eimern voll chloriertem Wasser ausgestattet werden, in denen sich die Menschen die Hände waschen können. Auch soll jeder einen eigenen Kuli erhalten, um sein Wahlkreuz zu setzen.

Im Oktober waren pro Woche mehrere Hundert neue Ebola-Fälle aufgetreten, mittlerweile sind es weniger als 100 Fälle pro Woche. Liberia gehört mit Guinea und Sierra Leone zu den am stärksten betroffenen Ländern dieser Epidemie. Bisher starben mehr als 5400 Menschen an der Seuche.

  • ap
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