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Weniger Steuereinnahmen Der britischen Staatskasse knurrt der Magen

Weniger Steuereinnahmen und mehr Staatsausgaben: Großbritannien blickt auf ein sattes Loch in der Staatskasse. Experten erwarten nun schärfere Sparmaßnahmen. Denn sonst könnte die Bonitätsbestnote in Gefahr sein.
21.08.2012 - 15:29 Uhr 2 Kommentare
Experten gehen davon aus, dass die Regierung ihr Sparprogramm verschärfen muss. Quelle: Reuters

Experten gehen davon aus, dass die Regierung ihr Sparprogramm verschärfen muss.

(Foto: Reuters)

London Sinkende Unternehmensteuer-Einnahmen und höhere Ausgaben haben überraschend ein Loch in die britische Staatskasse gerissen. Das Defizit summierte sich im Juli auf 557 Millionen Pfund, teilte die Statistikbehörde am Dienstag in London mit. Ein Jahr zuvor stand noch ein Überschuss von 2,8 Milliarden Pfund zu Buche.

Während die Einnahmen aus der Unternehmensteuer um 20 Prozent einbrachen, gab der Staat 5,1 Prozent mehr Geld aus. Ein Grund für den Steuerrückgang könnte die ungewöhnlich niedrige Öl- und Erdgasförderung in der Nordsee sein.

Experten gehen nun davon aus, dass die Regierung ihr Sparprogramm verschärfen muss, um die Zinskosten niedrig zu halten und die Bonitätsbestnote AAA zu verteidigen. Setze sich der Negativtrend in den kommenden Monaten in diesem Tempo fort, dürfte die Neuverschuldung in diesem Steuerjahr nicht bei den geplanten 92 Milliarden Pfund liegen, sondern mehr als 30 Milliarden Euro darüber, rechneten Ökonomen vor. Die Regierung will das Staatsdefizit auf 5,8 Prozent drücken von 8,2 Prozent im vergangenen Steuerjahr.

Großbritannien steckt in einer Rezession. Hauptgrund dafür ist Krise in der Euro-Zone.

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    • rtr
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    2 Kommentare zu "Weniger Steuereinnahmen: Der britischen Staatskasse knurrt der Magen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • tja. trotz oder gerade wegen der olympischen spiele dort wirds auch nicht besser, denn die inflation ist hoch und somit wird der konsumfaktor abgewürgt. ist nur eine frage der zeit, bis gb in einer tiefen rezession steckt. da kann man auch nicht mehr mit der notenpresse gegensteuern. Es bleibt nur eine Lösung. Vorbereitung auf einen großen Krieg, der unweigerlich kommen wird. Ist alles schon in den Schubladen der Kriegstreiber drinnen.

    • O-Ton Handelsblatt
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      Großbritannien steckt in einer Rezession. Hauptgrund dafür ist Krise in der Euro-Zone.
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      Echt?

      Großbritannien ist doch gar nicht in der Eurozone.

      Deutschland ist in der Eurozone.

      Bloß ausgerechnet in Deutschland gibt es keine Rezession.

      Könnte die Rezession in Großbritannien vielleicht an 'was anderem als an der Eurokrise liegen?

      Zum Beispiel am Ablassen einer enormen Immobilien- und Schuldenblase?

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