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Werben um Grundeinkommen„Geldregen“ in der Schweiz

Rund 2.000 Euro pro Monat für jeden Bürger fordert eine Schweizer Initiative – auch ohne Arbeit. Bei einer Aktion warben die Initiatoren für ihre Ziele – mit einem Geldberg, auf den auch Dagobert Duck neidisch wäre.

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    18 Kommentare zu "Werben um Grundeinkommen: „Geldregen“ in der Schweiz"

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    • @BGE -Freund: Hinter der von Ihnen genannten Zahl verbirgt sich die die Summe aller Ausgaben aller privaten und öffentlichen Sozialversicherungssysteme, einschließlich privater und gesetzlicher Krankenversicherung, Renten-, Arbeitslosenversicherung u.v.m. (nachzulesen z.B. im Sozialbericht 2013) Diese würden Sie also gerne alle abschaffen, um mit EUR 750 im Monat glücklich zu werden? Träum weiter...

    • "Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen würden sofort die Löhne explodieren, da ja sonst keiner mehr arbeiten würde."
      Glaube ich nicht, solange das Grundeinkommen eben nur die einfachsten Lebensbedingungen abbildet.

      In der kommunistischen Sowjetunion gab es Kolchosen und alle hatten durch die staatlich verorneten Strukturen eigentlich ihr Grundeinkommen, nenne ich mal so.
      Es wurde aber deutlich mehr in den privaten Gärten und auf den Landflächen, welche zur privaten Bewirtschaftung erlaubt waren, produziert.
      Hätte ja eigentlich niemand wirklich gebraucht, hatten ja alle ihr Einkommen durch die Kolchosen?
      Ebenso in der alten DDR, zu essen gab es genug, aber die Leute wollten eben mehr und es hatte sich quasi ein Tauschmarkt entwickelt um ihre eigenen Häuser einigermaßen in Schuss zu halten.

    • hehe, wenn de dir nichts ererbst und nichts erschleichst, bleibst ein armes Schwein bis de sterbst.

      Es gibt kein "bedingsloses Grundeinkommen", der Name dieser durchaus rechen- und denkbaren Idee ist falsch gewählt, meiner Meinung nach.
      Um dieses Grundeinkommen zu "beziehen" gibt es eine Bedingung, man muss vorhanden sein, leben, essen, trinken und andere gewisse Vorrausetzungen erfüllen.
      Darüberhinaus hat jeder Mensch soziale Befürfnisse wie Anerkennung, Stolz, Ehre und vor allem will er forschen, sich was schaffen und davon angenehm leben können.
      Dafür wird wesentlich mehr Geld gebraucht als ein definiertes "Grundeinkommen".
      Die heutige Marktwirtschaft beruht auf einem suggerierten emotionalem Mangelgefühl, und welchen Mangel wir gefälligst haben sollen, dafür sorgen Dinge die "Flügel verleihen".
      Man kann also diese Idee nicht einfach als Spinnerei abtun, sondern sich mit den menschlichen Bedürfnisse auseinandersetzen, nur anders als eine fette und satte Gesellschaft in der Geld, und zwar nur noch Geld inkl. RaffRaff, unseren Lebensrhytmus bestimmt.

    • Das BGE hat durchaus Charme, interessant wird es m.E. aber erst in Verbindung mit einem Staat, der Banken in bisheriger Form vor die Tür setzt, sein Geld selbst druckt, das neue Geld mit der zukünftigen Leistungsfähigkeit des Landes besichert und statt der Banken ein staatseigenes Kontoführungsinstitut gründet.

      Warum? Weil man dann die Zinsen weglassen kann. Diese Zinsen sind es nämlich, die unsere Steuerlast immer höher schrauben, während einige wenige allerbestens von ihnen leben.

      Tatsache ist, die Rationalisierung von Arbeitsprozessen als Errungenschaft der Menschheit nutzt wenigen und schadet vielen, ganz einfach weil nicht genug sinnvolle Arbeit für jeden mehr da ist. Diesen Zustand könnte man beenden indem man durch ein BGE dafür sorgt, dass jeder das arbeitet was er gut kann, oder was ihm Spass macht, was in der Regel auch besonders gute Ergebnisse liefert, oder dass er unangenehme Arbeit annimmt weil er sich Luxus gönnen will. Aber keiner mehr um Arbeit betteln, sich mit Hungerlöhnen abspeisen und trotzdem noch um Stütze ersuchen muss. Das ist nichts anderes als die moderne Form der Sklaverei.

      Leider ist die Durchsetzbarkeit das Problem. Die bisherigen Nutzniesser des Zinsgeldes, Finanzwelt, Grossindustrie, Politik und von denen gehätschelte Mitesser werden um ihren Status erbittert kämpfen. Die einzige Hoffnung ist, dass das zinsbasierte Geldsystem unausweichlich auf die Wand zusteuert, siehe USA, und nach dem Crash vielleicht neu gedacht werden darf.

    • Ökonomischer Unsinn für Sozialromantiker!!!

    • Zitat...., dass 2011 das Sozialbudget (Summe aller Ein- und Ausgaben für soziale Zwecke, sie Bundesregierung) ca 760 Mrd € ausmachte?

      Lol, soviel Steuereinnahmen gab es nichteinmal.

    • Bedingungsloses Grundeinkommen funktioniert - sogar mathematisch nachweisbar - mit den heutigen Möglichkeiten unserer Wirtschaft.

      http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b

    • Ein bedingungsloses Grundeinkommen haben alle Millionäre schon heute indem sie die Zinsen für nicht erbrachte Leistungen von den armen "Schweinen" über den Staat kassieren.

    • "Und wer Konsumiert bezahlt Umsatzsteuer. Und über diese kann man das bedingungslose Grundeinkommen finanzieren.
      So werden Transferzahlungen wieder zu Einkommen: der Multiplikatoreffekt."
      ---
      Das funktioniert m.E. nicht. Was Sie postulieren, entspricht "Geld aus dem Nichts". Irgend jemand muß die Summen für das BGE erarbeiten, nur daher können die Mittel kommen. Übrigens, von 2400 € kann man durchaus sehr gut leben, wenn man nicht dem üblichen Konsumrausch = Haben-will-Effekt verfällt, sondern bescheiden bleibt: Ein alter 500 € Kombi bringt einen genauso von A nach B wie ein 100000 € Fahrzeug und das Programm ist auf einem 3000 € Riesenfernseher nicht besser als auf einem alten 21" Gerät.

    • " Also beschäftigen Sie sich mal mit dem Thema, anstatt pauschal draufzuhauen. "
      ---
      Ich tue mich von der Mentalität sehr schwer damit, Geld anzunehmen, für das ich keine Leistung erbracht habe. Mein Beruf ist keiner, der reich macht (ich mache ihn trotzdem sehr gerne) und doch käme ich in schlechten Zeiten *niemals* auf die Idee "aufstocken" zu lassen. Es ist der unbändige Stolz und eiserne Wille von jemandem, der sein ganzes Leben lang gewohnt ist, sich auch in harten Zeiten mit eigener Leistung durchzubringen. Nicht ist befriedigender, als für eine gut getane Arbeit ein ordentliches Honorar anzunehmen und das zufriedene Gesicht des Kunden zu sehen, der eine gute Arbeit zu schätzen weiß.
      Wenn's mal eng wird, ist eben jeglicher Luxus gestrichen, was mir nicht schwer fällt, da ich auf Konsum und Statussymbole keinen Wert lege.
      Wie gesagt, ein BGE bedeutet für mich ein Drohnendasein, das m.E. nicht zufrieden machen kann und kein Selbstwertgefühl aufkommen läßt. Von Eigenverantwortlichkeit kann in so einem Schlaraffenland überhaupt keine Rede mehr sein, denn der Staat richtet es ja schon.
      Was den Sozialetat angeht, so sollte man den mal rigoros auf deutsche Staatsbürger beschränken (und da auch nur das absolut notwendigste für unschuldig in Not geratene zur Selbsthilfe), dann fallen schon etliche Milliarden weg und noch ein weiteres Problem ist gelöst: Deutschland wäre nicht mehr das Land, in dem Milch und Honig für's Nichtstun für jeden fließen, der es bis hierhin schafft.
      Vielleicht empfinden Sie meine Mentalität als altmodisch, aber ich will abends noch in den Spiegel schauen und denken können: "Du hast Deinen Tag nicht mit Handaufhalten verbracht, sondern ein ordentliches Tagewerk geleistet."

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