Westjordanland Dutzende Verletzte bei Militäreinsatz

Bei Zusammenstößen mit der israelischen Armee sind dutzende Palästinenser verletzt worden. Die Soldaten wollten einen Anhänger des Islamischen Dschihad festnehmen. Als sie entdeckt wurden, eskalierte die Situation.
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Ein israelischer Soldat schießt mit Tränengas. Quelle: AFP

Ein israelischer Soldat schießt mit Tränengas.

(Foto: AFP)

Nablus/Ramallah/Tamun/WestjordanlandDer Einsatz eines israelischen Geheimkommandos im Norden des Westjordanlandes hat am Dienstag gewalttägige Auseinandersetzungen mit Palästinensern ausgelöst. Nach Angaben von palästinensischen Sicherheitskräften und Augenzeugen wurden in der Ortschaft Tamun mehrere Dutzend Palästinenser durch von israelischen Soldaten abgefeuerte Hartgummigeschosse leicht verletzt. Zuvor hatte dort ein Geheimkommando israelischer Soldaten, die sich als Araber verkleidet hatten, ein Mitglied der radikalen Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad festgenommen.

Als der Einsatz von den Dorfbewohnern bemerkt wurde, attackierten diese die Soldaten mit Steinen. Die Soldaten schossen mit Tränengas und Hartgummigeschossen zurück, ein Palästinenser wurde durch scharfe Munition an der Hand verletzt. Der festgenommene Palästinenser wurde von den Soldaten abgeführt, nachdem Verstärkung der israelischen Armee eintraf.

Die Spezialeinheit habe den "Terroristen" Murad Beni Uda festgenommen, sagte eine Sprecherin der israelischen Armee. Er sei zu einem Verhör abgeführt worden. Zwei Soldaten seien durch die Steinwürfe der Palästinenser verletzt worden. Nach Angaben von Sanitätern mussten mindestens 40 Menschen behandelt werden.

 
  • afp
  • dapd
  • dpa
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3 Kommentare zu "Westjordanland: Dutzende Verletzte bei israelischem Militäreinsatz"

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  • SIE sollten sachlich bleiben.

    Und NICHT Entführungen von Palästinensern durch jüdische Terroristen als "Festnahmen" verniedlichen.

  • "Terroristen "
    Und die Mitglieder dieser Organisation werden als Terroristen eingestuft, werden nicht nur in Judäa und Samaria unschädlich gemacht .
    Bei Gefahr in Verzug gehen auch Deutsche Behörden ähnlich vor. An dieser Vorgehensweise ist nicht auszusetzen .
    Recht so Israel !

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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