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Wettbewerb Kartellamt schaut Google auch bei Nachrichtenangebot auf die Finger

Die Wettbewerbshüter aus Bonn prüfen Google Show Case. Mithilfe neuer Regelungen sollen sie nun schon früher eingreifen können.
04.06.2021 - 10:45 Uhr Kommentieren
Das Bonner Bundeskartellamt schaut bei Googles Nachrichtenangebot ganz genau hin. Quelle: AP
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Das Bonner Bundeskartellamt schaut bei Googles Nachrichtenangebot ganz genau hin.

(Foto: AP)

Düsseldorf Das Bundeskartellamt hat ein weiteres Verfahren gegen den US-Onlineriesen Google auf den Weg gebracht. Die Bonner Wettbewerbshüter prüfen nun auch das Nachrichtenangebot Google News Showcase, wie sie am Freitag mitteilten. Dabei greift das Kartellamt auf neue Regelungen im Wettbewerbsrecht zurück, die seine Rolle stärken sollen. Damit könnten die Wettbewerbshüter früher als in der Vergangenheit eingreifen, wenn sie bei Google wettbewerbsgefährdende Verhaltensweisen feststellen sollten.

Firmensprecher Kay Oberbeck sagte: „Wir werden umfänglich mit der deutschen Wettbewerbsbehörde kooperieren und beantworten gern ihre Fragen.“ Die Inhalte von Showcase-Partnern würden im Ranking der Resultate nicht bevorzugt.

Bei Google News Showcase handelt es sich um ein eigenes Nachrichtenangebot von Google, das die Möglichkeit zur vertieften Darstellung von Verlagsinhalten gibt und das Google auch für eine Reihe deutscher Verlage geöffnet hat. Es müsse dabei sichergestellt werden, dass es nicht zur Diskriminierung zwischen einzelnen Verlagen komme, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt. „Auch darf die starke Stellung von Google beim Zugang zu den Endkunden nicht zu einer Verdrängung konkurrierender Angebote von Verlagen oder sonstigen Nachrichtenanbietern führen“, betonte er.

Das Kartellamt hat bereits ein Verfahren gegen den US-Riesen eingeleitet, bei dem es unter anderem um die marktübergreifende Bedeutung des Konzerns geht. Zudem gibt es ein Verfahren, das sich eingehend mit den Datenverarbeitungskonditionen von Google befasst. Das Kartellamt untersucht auch Geschäftspraktiken von Amazon und Facebook.

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