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Wichtige Venezuelas Ölexporte trotz US-Sanktionen konstant

Öl ist Venezuelas wichtigste Einnahmequelle: Im Februar waren die Rohölausfuhren stark eingebrochen, jetzt sprudeln sie wieder - trotz US-Sanktionen.
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Blick auf die Öl-Raffinerie von Venezuelas staatlichem Erdölkonzern PDVSA in Puerto La Cruz, Venezuela. Quelle: dpa
Trotz Sanktionen: Ölfexporte stabilisieren sich

Blick auf die Öl-Raffinerie von Venezuelas staatlichem Erdölkonzern PDVSA in Puerto La Cruz, Venezuela.

(Foto: dpa)

CaracasTrotz US-Sanktionen und Stromausfällen haben sich Venezuelas Ölexporte im März in etwa stabilisiert. Die Rohölausfuhren des Opec-Lands betrugen im Berichtsmonat knapp eine Million Barrel (159 Liter) pro Tag, wie aus Dokumenten des staatlichen Ölkonzerns PDVSA und Daten von Refinitiv Eikon am Dienstag hervorgeht. Im Februar waren die Ölexporte verglichen mit dem Vormonat um rund 40 Prozent eingebrochen.

Grund war die Verhängung von Strafmaßnahmen durch die US-Regierung. Mit dem Schritt wollten die USA den finanziellen Druck auf Staatschef Nicolas Maduro weiter erhöhen. Profitieren sollte Oppositionsführer Juan Guaido. Dieser hatte sich Ende Januar selbst zum Staatsoberhaupt mit der Begründung ausgerufen, dass Maduros Wiederwahl nicht rechtmäßig gewesen sei. Er war von einigen Ländern wie den USA anerkannt worden.

Laut Dokumenten und Refinitiv-Daten betrugen die März-Exporte des südamerikanischen Landes 980.355 Barrel pro Tag nach 990.215 Barrel pro Tag im Februar. Ein Großteil der Ausfuhren ging nach Asien. Bis zu den Sanktionen waren die USA Venezuelas größter Öl-Abnehmer.

Öl ist die wichtigste Einnahmequelle der Regierung in Caracas. In Venezuela herrscht seit Jahren eine Wirtschaftskrise und eine katastrophale Versorgungslage. In den vergangenen Wochen kam es zu mehreren größeren Stromausfällen. Nach UN-Angaben sind rund drei Millionen Menschen aus dem Land geflohen.

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  • rtr
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