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Wie ein Pharao Chavez soll für die Ewigkeit einbalsamiert werden

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Schlangen vor dem Sarg

Chavez' Leichnam aufgebahrt

Die Chávez-Gegner wollen ihren Kandidaten nächste Woche nach Ablauf der siebentägigen Staatstrauer nominieren, wie der Vertreter des venezolanischen Oppositionsbündnisses MUD in den USA, Pedro Mena, der Nachrichtenagentur dpa in Miami sagte. Erste Wahl sei der Gouverneur des Bundesstaates Miranda, Henrique Capriles Radonski.

Der 40-Jährige hatte im Oktober die Präsidentenwahl gegen Chávez verloren „Er hat aber 6,4 Millionen Stimmen geholt“, sagte Mena. Auch Caracas' Oberbürgermeister Antonio Ledezma komme infrage. „Es wäre ein Fehler zu glauben, der Chavismo sei mit Chávez' Tod am Ende, vielmehr ist er quicklebendig“, meinte Mena.

Chávez war am Dienstag im Alter von 58 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens gestorben. Er wurde in der Militärakademie Fuerte Tiuna aufgebahrt, die sich in Venezuelas wichtigstem Armeekomplex in Caracas befindet. Nach Angaben der Regierung haben sich zwei Millionen Venezolaner auf den Weg gemacht, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Vor der Akademie bildeten sich kilometerlange Schlangen. Durch eine Glasscheibe im Sarg können seine Anhänger einen letzten Blick auf den „Comandante“ werfen. Er trägt eine Militäruniform und ein rotes Barett. Maduro kündigte an, dass die Menschen eine weitere Woche Gelegenheit haben werden, sich dort von ihm zu verabschieden.

Nach der Einbalsamierung solle der gläserne Sarg im Militärmuseum aufgestellt werden. Es befindet sich in einer alten Kaserne, von der aus Chávez am 4. Februar 1992 einen Putsch gegen den damaligen Präsidenten Carlos Andrés Pérez versucht hatte. Der Coup scheiterte, er machte den damaligen Oberstleutnant Chávez aber im Land bekannt.

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3 Kommentare zu "Wie ein Pharao: Chavez soll für die Ewigkeit einbalsamiert werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die attraktivste Lösung wäre, wenn man Wagenknecht sofort einbalsamieren würden.

  • Schon Lenin tut mir Leid, weil er immer noch nicht begraben wurde. Kann man Herrn Chavez nach seinem Tod nicht einfach in Frieden ruhen lassen?

  • Das zeigt doch wie grotesk dieser ganze Sozialimus ist. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Wahrscheinlich wollen sich Wagenknecht und Co. auch irgendwann einbalsamieren lassen...