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Wiederaufbau Afghanistan erhält 8,2 Milliarden Dollar

Die Staatengemeinschaft wird in den kommenden drei Jahren den Wiederaufbau in Afghanistan mit 8,2 Mrd. Dollar unterstützen. Dieses Ergebnis teilte Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) am Mittwochabend zum Abschluss des ersten Tages der Geberkonferenz in Berlin mit.

HB BERLIN. Sie sprach von einem hervorragenden Ergebnis und einem klaren Signal für das Vertrauen in die afghanische Regierung und Bevölkerung. Afghanistans Präsident Hamid Karsai hatte zuvor eindringlich um Hilfe - vor allem beim Kampf gegen den Drogenanbau - gebeten. Dies entscheide über Erfolg oder Scheitern des Friedensprozesses. Sein Land dürfe nicht allein gelassen werden.

Afghanistan braucht nach einer gemeinsamen Schätzung mit der Weltbank in den kommenden sieben Jahren 27,5 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau. US-Außenminister Colin Powell sagte die Verdoppelung der US-Hilfe auf gut zwei Milliarden Dollar zu. Deutschland will in den kommenden vier Jahren 320 Millionen Euro zahlen. Japan kündigte 400 Millionen Dollar und Italien 140 Millionen Euro an. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) will mit mit einer Milliarde Dollar an Krediten und Bürgschaften helfen.

Außenminister Joschka Fischer (Grüne) sagte, die zentrale Botschaft der Konferenz sei, dass die Weltgemeinschaft auch weiter fest an der Seite Afghanistans stehe. Auch Powell erklärte: „Die internationale Gemeinschaft kennt ihre Verpflichtungen und wird diesen nachkommen.“ Der britische Außenminister Jack Straw betonte: „Wir bleiben in Afghanistan bis der Job erfüllt ist.“ Nato- Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte, um den Anti-Terror-Kampf gewinnen zu können, müsse zunächst der Frieden in Afghanistan gewonnen werden.

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