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Wiederaufnahme der Todesstrafe Pakistan richtet 22 Häftlinge hin

Pakistan hat in den vergangenen anderthalb Monaten 22 Todesurteile vollstreckt. Tausende Hinrichtungen sind geplant. Seit Extremisten im Dezember 136 Schulkinder getötet haben, vollstreckt Pakistan wieder Todesurteile.
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Nach dem Mord an mehr als 130 Schulkindern wollen Angehörige und Bürger Vergeltung. Sie fordern die Todesstrafe für Extremisten. Quelle: ap
Teile der pakistanischen Bevölkerung fordern die Todesstrafe für Terroristen.

Nach dem Mord an mehr als 130 Schulkindern wollen Angehörige und Bürger Vergeltung. Sie fordern die Todesstrafe für Extremisten.

(Foto: ap)

IslamabadRund eineinhalb Monate nach der Wiederaufnahme von Hinrichtungen hat Pakistan bislang insgesamt 22 Todesurteile vollstreckt.

Unter anderem seien für Bombenanschläge verurteilte Extremisten hingerichtet worden, teilte das Innenministerium am Dienstag mit. Zuletzt seien am Dienstag zwei sunnitische Extremisten im südpakistanischen Karachi für den Mord an einem schiitischen Arzt gehängt worden. Tausende weitere Hinrichtungen seien geplant.

Sechs Jahre lang war ein Moratorium auf Exekutionen in Pakistan in Kraft. Nachdem die radikalislamischen Taliban Mitte Dezember in einer Schule in Pakistan 136 Kinder töteten, entschied die pakistanische Regierung jedoch, verurteilte Terroristen wieder hinzurichten.

In Pakistan sitzen nach Regierungsangaben rund 8000 Menschen in der Todeszelle, geschätzte 30 Prozent wurden wegen Terrorismus verurteilt. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union hatten Pakistan dazu aufgefordert, Hinrichtungen wieder auszusetzen.

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  • dpa
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