Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wikileaks-Gründer Trump soll Julian Assange Begnadigung angeboten haben

Im Gegenzug soll Trump eine Erklärung zur Veröffentlichung vertraulicher Dokumente der Demokraten verlangt haben. Das Weiße Haus weist die Darstellung als Lüge zurück.
20.02.2020 - 01:16 Uhr Kommentieren

Trump soll Whistleblower Assange Deal für Straffreiheit angeboten haben

London US-Präsident Donald Trump soll Wikileaks-Gründer Julian Assange nach Angaben von dessen Anwalt Straffreiheit angeboten haben. Assanges Verteidiger Edward Fitzgerald stützte seine Angaben am Mittwoch bei einer Anhörung über das Auslieferungsbegehren der USA vor einem Londoner Gericht auf den ehemaligen US-Kongressabgeordneten Dana Rohrbacher.

Demnach soll Rohrbacher in einer Zeugenaussage erklärt haben, Trump habe im Gegenzug für Straffreiheit von Assange die Erklärung verlangt, die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente der Demokratischen Partei im Präsidentschaftswahlkampf 2016 stünden im keinem Zusammenhang mit Russland. Rohrbacher habe bei einem Besuch Assanges 2017 erklärt, er sei im Auftrag des US-Präsidenten unterwegs, sagte Fitzgerald weiter. Eine Sprecherin der US-Regierung wies diese Darstellung als Lüge zurück.

Die 2016 von Wikileaks veröffentlichten Dokumente dominierten zeitweise den Präsidentschaftswahlkampf, in dem sich der Republikaner Trump gegen die Demokratin Hillary Clinton durchsetzte. Vermutet wurde, dass hinter den Indiskretionen Russland stand.

Demnach soll die Regierung in Moskau eine Interesse daran gehabt haben, dass Trump als Sieger aus der Wahl hervorging. Sowohl Trump als auch die russische Regierung haben den Vorwurf einer Manipulation der Wahl zurückgewiesen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die USA werfen Assange die Gefährdung der nationalen Sicherheit wegen der Veröffentlichung vertraulicher Unterlagen vor und fordern seine Auslieferung. Der Australier flüchtete sich für sieben Jahre in die Londoner Botschaft Ekuadors, aus der er vergangenen April herausgeworfen wurde. Seitdem sitzt er in Großbritannien in Haft.

    Mehr: Lesen Sie hier, wieso Schweden eine Untersuchung gegen Assange eingestellt hat.

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Wikileaks-Gründer - Trump soll Julian Assange Begnadigung angeboten haben
    0 Kommentare zu "Wikileaks-Gründer: Trump soll Julian Assange Begnadigung angeboten haben"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%