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Wilders im Visier Angriff auf Mohammed-Karikaturenausstellung

Mit einem bewaffneten Angriff wollen zwei Männer in Texas die Ausstellung von Mohammed-Karikaturen stoppen - und kommen dabei ums Leben. Auch der Rechtspopulist Geert Wilders hatte an der Veranstaltung teilgenommen.
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Tote nach Anschlag auf islamkritische Ausstellung

Washington Nach einem bewaffneten Angriff auf eine Ausstellung von Mohammed-Karikaturen sind im US-Bundesstaat Texas zwei Männer erschossen worden. Die beiden Verdächtigen hätten am Sonntag (Ortszeit) vor dem Veranstaltungsort in Garland auf einen Sicherheitsbeamten geschossen und ihn verletzt, teilten die örtlichen Behörden mit. Polizeibeamte hätten die Angreifer erschossen.

Wie die Stadtverwaltung von Garland im Online-Netzwerk Facebook mitteilte, waren zwei Männer mit einem Auto zum Curtis Culwell Center gefahren, wo die Karikaturen-Veranstaltung stattfand. Dort hätten sie das Feuer auf einen städtischen Sicherheitsbeamten eröffnet. Seine Verletzung sei nicht lebensgefährlich. Zunächst hatten örtliche Medien berichtet, bei dem Angriff sei ein Polizeibeamter am Bein verletzt worden.

Die Polizei vermutete in dem Wagen der Angreifer Sprengsätze und schickte Sprengstoffspezialisten dorthin. Das Veranstaltungszentrum sowie umliegende Geschäfte wurden evakuiert.

Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler nicht aus: „Sie waren bereit, vorzufahren und auf die Polizei zu schießen“, sagte Polizeisprecher Joe Harn am Montag.

Die Veranstaltung in der Nähe von Dallas war von der als extrem rechts und islamfeindlich geltenden Amerikanischen Initiative zur Verteidigung der Freiheit (AFDI) organisiert worden. AFDI-Mitbegründerin Pamela Geller schrieb beim Kurznachrichtendienst Twitter: „Polizist angeschossen - zwei Verdächtige tot, warten auf Bombenexperten wegen möglicher Sprengsätze bei unserer Veranstaltung für Redefreiheit“.

Auf ihrer Website verurteilte Geller die Schüsse als „Krieg gegen freie Meinungsäußerung“. „Werden wir uns diesen Monstern ergeben?“ Die AFDI hatte 10.000 Dollar (8900 Euro) als Preis bei dem Karikaturenwettbewerb ausgelobt.

An der Veranstaltung in der Nähe von Dallas hatte auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders teilgenommen. In einer Twitter-Mitteilung berichtete er über die Schüsse in dem Konferenzzentrum. „Ich habe gerade das Gebäude verlassen, nachdem ich gesprochen habe“, schrieb er weiter.

Kurz nach Wilders' Rede eröffneten die beiden Angreifer vor dem Veranstaltungszentrum das Feuer auf einen Sicherheitsbeamten. Die Sicherheitskräfte feuerten zurück. Während der Schießerei wurden mehrere Geschäfte und Einkaufsmärkte geräumt.

Einer der beiden Angreifer sei 2010 des Versuchs angeklagt worden, sich Dschihadisten in Somalia anzuschließen, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf das FBI. Terrorismus sei dem 30-Jährigen allerdings nicht nachgewiesen worden. Er sei zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der zweite Angreifer sei sein 34 Jahre alter Mitbewohner gewesen.

Nach Angaben des Senders ABC vermuten die Behörden, dass der Täter den Angriff zuvor auf Twitter ankündigte. Im Tweet eines mittlerweile gelöschten Kontos eines selbsterklärten Anhängers der in Syrien und im Irak aktiven Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist von einer Attacke in Texas die Rede.

In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP schrieb Wilders, er sei „schockiert“ über den Vorfall. „Das ist ein Angriff auf uns alle“, schrieb der für seine islamfeindlichen Äußerungen bekannte niederländische Politiker.

Die Darstellung des islamischen Propheten Mohammed empfinden viele Muslime als beleidigend. Im Westen veröffentlichte Mohammed-Karikaturen hatten in der Vergangenheit immer wieder Protestwellen in islamischen Ländern ausgelöst.

Im Januar wurde in Paris ein islamistischer Anschlag auf die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" verübt, das für seine Mohammed-Karikaturen bekannt ist. Die beiden Attentäter töteten zwölf Menschen.

  • afp
  • dpa
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7 Kommentare zu "Wilders im Visier: Angriff auf Mohammed-Karikaturenausstellung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Und mir machen unsere Politiker, wie Merkel und Gauck jeden Tag klar: Islam ist friedlich! Sie setzen doch nur den Befehl: "Tötet Andersgläubige" mit unserer Billigung um!

  • Die Antwort auf das Alles. Null Zuwanderung ! Weg mit Islam-Murksel.

  • Scheinbar ist der Islam einer immer kontreter werdende Bedrohung der freien Welt. Überall gibt es Attentate uns Versuche von Attentaten auf dieser Welt. Oder wenn man genug Unterstützer findet wie die IS, so werden gleich ganze Länder angegriffen.
    Langsam stelle ich mir die Frage, ob der Islam wirklich so friedlich ist, wie unsere Politiker immer behaupten.
    Aber ich denke wir sollten weiterhin jeden in unser Land lassen, sicherlich werden keine Terroriste darunter sein. Sowas kann nur Amerika passieren... (Bei uns hätte sich Frau Merkel erstmal entschuldigt, dass 2 Musilime von der Polizei erschossen wurden. Danach hätte sie die Veranstaltung verurteilt und hätte gefordert, dass Islamisten nicht mehr durch Meinungsfreiheit provoziert werden drüfen!

  • Tja, diese 2 Trottel hätten Ihren Anschlag eben im Gutmenschen-Deutschland verüben sollen.
    Da hätten sie dann in aller Ruhe ein paar Ungläubige abschlachten können. Schlimmstenfalls kämen sie anschließend ein paar Jahre in den Genuss staatlicher Vollverpflegung. Aber im Amiland wird nicht lang gefackelt. Recht so!

  • Wenn einer was böses über "den Islam" sagt, wird ihm schnell vorgeworfen, nicht zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren.

    Fakt ist aber: Bei der weitgehend unkontrollierten Einwanderung kann auch nicht differenziert werden, denn man kann einem Menschen ja nicht in den Kopf schauen, ob er ein Islamist ist oder nur normaler Gläubiger. Darum lässt sich auch nicht verhindern, dass wir mit dem Islam auch den Islamismus ins Land bekommen.

    Die einzige Alternative wäre eine pauschale Begrenzung der Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis, weil "Differenzieren" an den Grenzen eben nicht möglich ist. Doch genau das würde die "Guten" und die "Antirassisten" auf die Barrikaden bringen. Also geht es weiter wie bisher, und irgendwann haben die westlichen Länder die gleichen Probleme wie manche islamischen.

  • Es wir ein Kampf zwischen Islamisten und Populisten.

    Der Terror wird zwar nicht und von niemanden sonst im Land toleriert. Wir versuchen in Zukunft damit zu leben und umzugehen auch wenn wir -wie zuletzt mit der Absage des Radrennens am 1. Mai in Frankfurt- uns einschränken lassen müssen.

    Aber tatsächlich, allen voran die Politiker, wird zugeschaut und gewartet. Noch nicht einmal ein vernünftige! Zuwanderung ist geregelt.
    Je schlechter dies ist umso mehr muss klar sein, dass das Kontigent von Menschen für den IS u.a. grösser werden wird.

    Wir und die Politik sind am Rande und Zuschauer. Getreu nach dem Motto: "Es wird uns schon nichts passieren."

    Auch eine Art den "fatalen Fehlentwicklungen" im eigenen Land zu begegnen.

    Man muss sich aber dann die Frage stellen, ob Prof. Heinsohn mi seiner These des "Youth Bulge" immer mehr bestätigt wird.

  • der Friedliche Islam... irgendwie scheint es überall auf der Welt Probleme zu geben, wo der Islam eine gewisse Ausdehnung erreicht hat. Meinungsfreiheit wollen diese Menschen wohl nicht akzeptieren. Langsam stelle ich mir die Frage, ob der Islam wirklich so friedlich ist, wie man immer von unseren Politikern hört.
    Aber wenn wir endlich alle Meinungen verbieten, die den Islam stören könnte, dann werden wir eine schöne friedliche Welt haben!

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