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Wirtschaftsbeziehungen Gazprom will mehr Gas liefern

Im Ukraine-Konflikt zeigt sich Europas Abhängigkeit von russischen Ressourcen überdeutlich. Nun gibt sich das russische Unternehmen Gazprom überraschend offen, die Energielieferungen nach Europa noch auszubauen.
6 Kommentare
Ausgeliefert im Angesicht des russischen Staatsunternehmens? Bisher ist Europa von der Haltung der Regierung in Moskau als Haupteigner des Energieversorgers Gazprom noch stark abhängig. Quelle: Reuters

Ausgeliefert im Angesicht des russischen Staatsunternehmens? Bisher ist Europa von der Haltung der Regierung in Moskau als Haupteigner des Energieversorgers Gazprom noch stark abhängig.

(Foto: Reuters)

Moskau Trotz des Konfliktes um die Ukraine hat sich der größte russische Erdgasproduzent Gazprom bereiterklärt, mehr Energie nach Europa zu liefern. Weil die Förderung in Europa zurückgehe, gebe es langfristig einen steigenden Bedarf aus der Region, erklärte der Staatskonzern am Dienstag. Mehr Gas könnte durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream sowie die geplante Verbindung South Stream durch das Schwarze Meer fließen. Außerdem will Gazprom an der Ostseeküste eine Anlage zur Verflüssigung von Gas bauen, das dann über Tanker in europäische Länder gebracht werden könnte.

Besonders wegen der Ukraine-Krise will Europa seine Abhängigkeit von russischer Energie eigentlich verringern. So soll mehr Kohle verbrannt und Strom in Ökokraftwerken erzeugt werden. Nach Reuters-Berechnungen könnten europäische Länder auf diese Weise bis zum Ende des Jahrzehntes auf ein Viertel der russischen Gaslieferungen verzichten. Dies entspricht einem Wert von 18 Milliarden Dollar im Jahr. In den vergangenen Jahren allerdings war der Marktanteil Gazproms in Europa gestiegen. Im vergangenen Jahr betrug er 30 Prozent, 2010 waren es noch etwa 25 Prozent.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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6 Kommentare zu "Wirtschaftsbeziehungen: Gazprom will mehr Gas liefern"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Zitat : wir sollten das land mit Atom,wasserstoff u. Neutronenbomben bewaffnen

    - anfangen könnten die Ukrainer mit Pfeil und Bogen...und zur Übung könnte man ihnen zur Anschauung paar Western ( Winnetou) rüberschicken....:-)

  • @ omegalicht er darf es vielleicht liefern wer braucht den Russen bestimmt nicht die EU, Putin gehört vor ein Gericht gestellt um den Nachdruck zu verleihen gehören bei der Regionalmacht Russland Druckmittel dazu die wir haben erst einmal ein dank an die Polen, wir sollten das land mit Atom,wasserstoff u. Neutronenbomben bewaffnen und dann lieber russe bitte behalte deinen Rohstoffe wir brauchen dich nicht. UA in die EU und Nato

  • "Dies entspricht einem Wert von 18 Milliarden Dollar im Jahr."

    Lächerlich, die "gesparten" 18 Milliarden werden wir in den nächsten Jahren zehnfach für neuen Ökounsinn ausgeben müssen.

  • @jaso23..ich brauche wohl dringend meinen Nachmittags Tee :-).

  • Sie scheinen in der Politik tätig zu sein, da klare Anzeichen von Realitätsverlust erkennbar sind.

  • Ich sach mal so...
    Putin-Prom kann Gas liefern, aber nur,wenn sich Russland aus der Ukraine komplett zurück zieht.
    Das ist doch mal eine Ansage !