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Wirtschaftskonflikt „Die Chinesen haben völlig überzogen“: EU-Außenminister beraten Reaktion auf Chinas Handelskrieg gegen Litauen

Pekings Kampagne gegen Litauen wird als Angriff auf den Binnenmarkt betrachtet. Die EU könnte nun handelspolitisch aufrüsten.
13.01.2022 - 17:15 Uhr
Die Bundesaußenministerin und ihr französischer Amtskollege beraten sich beim EU-Außenministertreffen in Brest. Quelle: imago images/photothek
Annalena Baerbock und Jean-Yves Le Drian

Die Bundesaußenministerin und ihr französischer Amtskollege beraten sich beim EU-Außenministertreffen in Brest.

(Foto: imago images/photothek)

Berlin, Brüssel, Peking Im äußersten Westen Frankreichs, in der Hafenstadt Brest in der Bretagne, geht es für die Außenminister der EU an diesem Donnerstag und Freitag um den fernen Osten, genauer: die zunehmend problematische Beziehung zu China. 

„Chinas Einstellung gegenüber bestimmten Mitgliedstaaten der Union, die großen politischen, ökonomischen und wirtschaftlichen Druck erfahren“, so haben es die französischen Gastgeber in der Agenda formuliert. 

Es ist vor allem der Wirtschaftsboykott, den China Ende des Jahres gegen Litauen verhängte, der die Europäer umtreibt. Die Machthaber in Peking wollen die litauische Regierung abstrafen, weil sie es Taiwan gestattet hatte, eine Repräsentanz unter dem Namen Taiwan zu eröffnen. Die chinesische Staatsführung, die den Inselstaat international isolieren will, sieht darin einen Tabubruch.

Pekings Reaktion fiel allerdings derart drastisch aus, dass Chinas Führung damit die gesamte EU herausfordert. Die Chinesen schüren maximale Unsicherheit. Mal wird Litauen aus dem Handelsregister der Volksrepublik gestrichen, mal taucht es kurzfristig wieder auf. 

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