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Wirtschaftsminister Altmaier fordert EU zu Einigkeit bei US-Handelsgesprächen auf

Der Bundeswirtschaftsminister warnt vor möglichen Gefahren von US-Strafzöllen für die europäische Wirtschaft und ruft zugleich zu Einigkeit auf.
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Der Bundeswirtschaftsminister (CDU) sieht die Gespräche mit den USA in einer „kritischen und entscheidenden Phase“. Quelle: AFP
Peter Altmaier

Der Bundeswirtschaftsminister (CDU) sieht die Gespräche mit den USA in einer „kritischen und entscheidenden Phase“.

(Foto: AFP)

Berlin, BukarestDie Handelsgespräche zwischen den USA und der EU sind aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in einer „kritischen und entscheidenden Phase“. Die EU müsse geeint agieren und ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen, sagte der CDU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Höhere Autozölle wären der völlig falsche Schritt und würden die Weltkonjunktur belasten. Deshalb sollten die Autozölle zwischen den USA und Europa reduziert und ganz abgeschafft werden.“

Der Handelsstreit mit den USA ist auch Thema am Freitag beim informellen Treffen der EU-Handelsminister in Bukarest. Das US-Handelsministerium hatte Präsident Donald Trump eine Einschätzung dazu vorgelegt, ob der Import von Autos und Zulieferteilen die nationale Sicherheit des Landes beeinträchtigt. Vertritt das Ressort tatsächlich diese Sicht, könnte Trump binnen 90 Tagen entscheiden, ob er Sonderzölle erheben will. Die EU kündigte für den Fall von US-Strafzöllen schnelle Vergeltungsschritte an.

Angesichts der anhaltenden Handelskonflikte hatte die EU-Kommission angekündigt, sie wolle einen neuen Freihandelsdeal mit den USA vereinbaren. Die Brüsseler Behörde hatte im Januar Vorschläge für ein entsprechendes Mandat der EU-Staaten vorgelegt.

Demnach will die Kommission mit den Vereinigten Staaten über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter sowie die Angleichung von Produktstandards verhandeln. Der Vorschlag bedarf aber noch der Zustimmung der EU-Staaten, bevor die Gespräche beginnen können.

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  • dpa
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