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Wirtschaftstreffen in Davos World Economic Forum: Es geht um die Zukunft der Menschheit

Nächste Woche Montag beginnt das Weltwirtschaftsforum – diesmal im virtuellen Raum. Es will eine globale Debatte über die Perspektiven nach Corona anstoßen.
18.01.2021 - 17:42 Uhr Kommentieren
WEF-Gründer Klaus Schwab beim World Economic Forum in Davos im Januar 2020 Quelle: AFP
WEF-Gründer Klaus Schwab

WEF-Gründer Klaus Schwab beim World Economic Forum in Davos im Januar 2020

(Foto: AFP)

Berlin Einen Vorgeschmack auf das diesjährige World Economic Forum (WEF) lieferte an diesem Montag WEF-Gründer Klaus Schwab. Allein in seinem Büro am Genfer See warb der 82-Jährige für die „Davos-Agenda“, die in der kommenden Woche der virtuelle Auftakt des Forums sein soll.

„Das Jahr 2021 wird entscheidend sein für die Zukunft der Menschheit“, sagte Schwab und meinte damit die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Erholung nach der Pandemie. Es gehe darum, die Gesellschaften krisenfester, inklusiver und nachhaltiger zu machen, sagte der gelernte Ingenieur.

Die Wirtschaft spiele dabei eine herausragende Rolle, weil sie nach einer Umfrage der Kommunikationsagentur Edelman von allen Akteuren noch das größte Vertrauen besitze.

Nach Angaben des WEF werden in der kommenden Woche 1500 Führungspersönlichkeiten aus mehr als 70 Ländern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft an dem virtuellen Gipfeltreffen der globalen Elite teilnehmen.

Darunter befindet sich neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Für die neue US-Administration wird sich deren Klimabeauftragter John Kerry zu Wort melden.

Asien steht im Blickpunkt der „Davos-Agenda“

Besonderes Augenmerk legt das WEF in diesem Jahr auf Asien, wo mittlerweile mehr als 50 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung erarbeitet werden. Neben dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und Indiens Premierminister Narendra Modi wird auch Japans neuer Premier Yoshihide Suga ein virtuelles Grußwort an die rund 500 Topmanager aus aller Welt richten.

Schwab erwartet von den Wirtschaftsführern eine deutlich „aktivere Rolle“ bei dem großen Neubeginn nach der Pandemie. Er wies darauf hin, dass die Zahl der WEF-Unterstützer aus der Wirtschaft trotz der Pandemie sogar noch gestiegen sei.

Zur „Davos-Agenda“ gehören fünf Themenschwerpunkte, die den Rahmen für das globale Brainstorming bilden sollen: Dabei sind die industrielle Transformation durch neue Technologien, die Auswirkungen der digitalen Revolution auf Unternehmen und Arbeitsmarkt, die Verbesserung der globalen Zusammenarbeit, zum Beispiel beim Klimaschutz, und die Frage, wie Volkswirtschaften resilienter gegen künftige Krisen gemacht werden können.

Handelsblatt mit eigener Veranstaltung

Das Handelsblatt wird am 26. Januar um 12 Uhr unter dem Titel „The Power of Big Tech and how we can control it“ eine eigene Veranstaltung durchführen, die auf der Website „handelsblatt.com“ live gestreamt wird.

Dies ist aber nur der erste Schritt des Forums. Ende Mai lädt das WEF zu einem Gipfeltreffen nach Singapur ein, das dann wieder analog stattfinden soll. Schwab sagte, er glaube, dass der „Geist von Davos“, zu dem in den vergangenen Jahren vor allem auch die persönliche Begegnung und das Networking gehört hätten, erhalten bleibe.

Mehr: Weltwirtschaftsforum wegen Corona verlegt: Wirtschaftselite trifft sich im Mai in Singapur

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