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Wladimir Putin „Wenn die Menschen es wollen, bleibe ich zwölf Jahre Präsident"

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„Helmut Kohl war 16 Jahre erfolgreich deutscher Bundeskanzler“

Putins machtlose Gegner

Die Russen wählen am Sonntag einen neuen Präsidenten. Umfragen lassen keinen Zweifel, dass Putin den Amtsinhaber Dmitrij Medwedjew ablösen wird und damit den Rollentausch an der Staatspitze perfekt macht. Doch die Popularität Putins bröckelt: Nach der Parlamentswahl im Dezember sind in landesweiten Protesten wiederholt Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um ihrem Ärger über mutmaßliche Fälschungen bei der Duma-Wahl und über Putins erneute Präsidentenkandidatur Luft zu machen. Nach aktuellen Umfragen liegt Putin mit 51 bis 66 Prozent der Stimmen klar vor seinen vier Mitbewerbern um die Präsidentschaft.

Vor allem in der russischen Mittelschicht gibt es starke Vorbehalte gegen Putin. Mit Protestaktionen und Massendemonstrationen versucht sie, seine erneute Präsidentschaft zu verhindern. Dennoch sagte Putin, die Demonstrationen seien „eine sehr gute Erfahrung für Russland“. Er sei „ständig im Gespräch mit den Menschen auf der Straße“.

Putin kann sich vorstellen, noch zwei Amtszeiten von jeweils sechs Jahren als Präsident das Land zu führen. „Wenn die Menschen das wollen, ist es gut. Wenn man nur am Stuhl klebt, dann nicht.“ Es sei ja keineswegs undemokratisch, lange im Amt zu bleiben: „Helmut Kohl war 16 Jahre erfolgreich deutscher Bundeskanzler.“

Russland

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in US-Dollar


Spätestens 2018 wird sich zeigen, was aus dem von Wladimir Putin versprochenen Modernisierungsschub geworden ist. Dann findet in Russland die Fußballweltmeisterschaft statt. Und bis dahin muss nicht zuletzt die „wettbewerbsfähige Infrastruktur“ fertig sein, die dem russischen Premier und wahrscheinlichen Sieger der Präsidentschaftswahl am Sonntag vorschwebt.

Auch das häufig beklagte Problem der Korruption will Putin angehen. Zwar gebe es Korruption auch in anderen Ländern, aber er werde als Präsident die Korruption in Russland stärker bekämpfen als bisher.

Allein 85 Milliarden Euro will die russische Bahngesellschaft RZhD in ein modernes Schienennetz und in Hochgeschwindigkeitstrassen investieren. Um den Kraftwerkspark und das Stromnetz auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, sind bis zum Ende des Jahrzehnts 280 Milliarden Euro nötig, haben Experten im Auftrag des russischen Energieministeriums errechnet.

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64 Kommentare zu "Wladimir Putin: „Wenn die Menschen es wollen, bleibe ich zwölf Jahre Präsident""

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das Zitat hat "JoeFinger" gegolten, weil man hier fragen muss, was bei uns anders ist, außer, dass es die Leute nicht mitbekommen. Auch nicht, dass jeder neue deutsche Kanzler die Kanzlerakte zu unterschreiben hat, die die Unselbständigkeit der deutschen Nation gegenüber den USA bestätigt. Dass die CIA Kritiker so entführen darf (auch aus Deutschland!), dass diese einfach als verschwunden und als künftig unauffindbar gelten, dürften die meisten Bürger Deutschlands als das abtun, was es eben leider nicht ist: Verschwörungstheorie!

    Mit der EU wird das alles ins Extreme getrieben, wobei sich die EU-Bonzen ihre Gesetze selbst kreieren, damit auch die verachtenswertesten Schweinereien während der Amtszeit (auch im Bereich des Privaten!) bis ans Lebensende nicht verfolgt werden dürfen, während jeder Kleinganove für Jahre hinter Gitter kommt.

    In Österreich läuft derzeit ein EU-Austrittsbegehren, dass dem Volk von allen Medien verschwiegen wird, damit nicht genügend Leute zur Gemeinde gehen, um dieses zu unterschreiben - aber es liegt zumindest auf, was bei uns noch fehlt!

  • Ich zitiere Olli:

    "Obwohl ja schon vorgesorgt worden ist, weil im Lissabon-Vertrag geregelt steht, dass Demonstrationen gegen die nicht gewählte europäische Bürokratie und/oder die Gewalt gegen die Regierungen der Mitgliedsstaaten mittels Waffengewalt niedergeschlagen werden muss. Konkret: Auf dich als Demonstrant darf scharf geschossen werden. Deshalb werden auch solche Blog-Beiträge vom BND kontrolliert und gespeichert. "

  • Diese Stabilität wird erreicht indem man Kritiker einfach ins Gefängnis steckt. Medjedev selbst hat darüber gesprochen.

  • Oder sind die alten Mitglieder über die Aufnahme neuer Mitglieder in die EU gefragt worden ?

  • Wahreiten sind gut. Nur manche Ihre Behauptungen hier haben mit der Wahrheit nichts zu tun und zeugen von Unkenntnis der Lage. Die Wahrheit ist eher das Gegenteil von dem, was Sie hier behaupten. Rubel ist sehr stabil, Russland hat kaum Staatschulden, Massenmedien in Russland sind so frei, dass es manchmal an die Grenze zur Frechheit geht (Sie können selber lesen). Es ist wirklich etwas ungewöhnlich, unter solchen Bedingungen von einer Diktatur zu sprechen.

  • Von Gutmenschen ist gut. Ich habe hier eher den Eindruck dass Putin auch über seine Grenzen hinaus versucht die Meinung der Völker zu manipulieren. Lügner mögen die Wahrheit eben nicht hören...

  • Ich verstehe. Wenn Sie Ihre Informationen über Russland aus den SPON-Berichten von Herrn Bidder schöpfen, dann wundern micht viele Ihre Aussagen nicht. Ich würde mich aber doch lieber anderen Quellen zuwenden, die etwas mehr Analytik und weniger Agitprop beinhalten.

  • Na Assad und Gaddhafi in einem Atemzug zu nennen ist ziemlich grobe Sichtweise. Dann dürfen Sie auch Herrscher von Katar, Saudi Arabien usw. nicht vergessen. Und auch die in Kosovo, eigentlich, auch.

  • Hat Putin was mit 90er zu tun gehabt ? Informieren Sie sich.

  • Irgendwelche repräsentative statistische Daten zur Begründung ?

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