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Wladimir Putin Sanktionen sind „sinnlose Beschäftigung“

Der Westen hat die Krim-Annexion als Völkerrechtsbruch verurteilt und Sanktionen gegen Moskau verhängt. Das juckt den Kreml offenbar nicht besonders. Präsident Putin bezeichnet die Maßnahmen als „sinnlose Beschäftigung“.
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Russlands Präsident Wladimir Putin versprach seinen Landsleuten die Überwindung aller Probleme. Quelle: dpa
Ein Jahr nach der Krim-Annexion

Russlands Präsident Wladimir Putin versprach seinen Landsleuten die Überwindung aller Probleme.

(Foto: dpa)

Moskau Bei einer Feier am Kreml zum ersten Jahrestag des international kritisierten Krim-Anschlusses an Russland hat Präsident Wladimir Putin seinen Landsleuten eine Überwindung der Krisenzeiten versprochen. Russland werde alle durch die Annexion der Schwarzhalbinsel entstandenen „Probleme und Schwierigkeit“ hinter sich lassen, sagte Putin am Mittwoch bei einer Krim-Feier in Moskau in der Nähe des Roten Platzes.

Versuche des Westens, das Land mit Sanktionen unter Druck zu setzen, bezeichnete der Kremlchef als „sinnlose Beschäftigung“.

Die EU und die USA hatte die Annexion der Krim vor einem Jahr als Völkerrechtsbruch verurteilt und die Strafmaßnahmen verhängt. Auf der Krim hatten die Menschen in einem international nicht anerkannten Referendum am 16. März für den Beitritt zu Russland gestimmt. Am 18. März wurde in Moskau die Aufnahme der Halbinsel in die Russische Föderation vertraglich besiegelt.

„Wir werden unsere Staatlichkeit festigen“, betonte Putin. Mit Blick auf die Ukraine, die damals die Kontrolle über die Krim verlor, sagte er, Russland tue alles, um die „normalen bilateralen Beziehungen“ wiederherzustellen. „Wir sind immer davon ausgegangen, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind“, sagte Putin. Zugleich warnte er vor der Gefahr eines übertriebenen Nationalbewusstseins in dem Nachbarland.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Wladimir Putin: Sanktionen sind „sinnlose Beschäftigung“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Russland werde alle durch die Annexion der Schwarzhalbinsel entstandenen „Probleme und Schwierigkeit“ hinter sich lassen, sagte Putin am Mittwoch bei einer Krim-Feier in Moskau in der Nähe des Roten Platzes. "

    Was die Deutsche PR-Agentur (dpa) behauptet dürfte Putin wohl kaum gesagt haben. Er hat mit hoher Wahrscheinlichkeit statt "Annexion" das Wort "Wiedervereinigung" verwendet.

    Hier sei noch mal auf die Aussagen des US-Strategen Friedman verwiesen:

    "Kommersant weist Friedman darauf hin, dass die EU und die USA Russland in Bezug auf die Krim eine erstmalige gewalttätige Grenzziehung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vorwerfen. Friedman: „Die Amerikaner wissen, dass das völliger Unsinn ist. Die erste Änderung der Grenzen unter Anwendung von Gewalt fand in Jugoslawien statt. Im Kosovo erreichte dieser Prozess seinen Höhepunkt und die USA waren an diesen Ereignissen direkt beteiligt.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/17/ukraine-usa-wollen-allianz-deutschlands-mit-russland-verhindern/

  • Wäre nicht folgene Formulierung neutraler:
    Die EU und die USA bezeichnen die Angriederung der Ktim vor einem Jahr als Annexion und hatten sie und Völkerrechtsbruch verurteilt und die Strafmaßnahmen verhängt.

    Immerhin bezeichnen viele Völkerrechtler jene Vorgänge als Sezession, welche allerdings gegen ukrainisches Recht verstoßen hat.

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