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Womöglich weiterer Atomtest Auswärtiges Amt bestellt Nordkoreas Botschafter ein

Das Auswärtige Amt bestellt den nordkoreanischen Botschafter Ri Si Hong ein. Der Grund: Die kommunistische Führung in Pjöngjang kündigt einen weiteren Atomtest an, nachdem sie Hunderter Kurzstreckenrakete abfeuerte.
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Nordkorea droht damit, eine neuartige Form eines Atomtests vorzunehmen. Quelle: dpa

Nordkorea droht damit, eine neuartige Form eines Atomtests vorzunehmen.

(Foto: dpa)

Berlin Das Auswärtige Amt hat am Montag den nordkoreanischen Botschafter Ri Si Hong einbestellt, weil die kommunistische Führung in Pjöngjang einen weiteren Atomtest angekündigt hat. Der Abschuss mehrerer hundert Kurzstreckenraketen und mindestens zweier Mittelstreckenraketen seien weitere Gründe für die Einbestellung des Botschafters, teilte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Abend in Berlin mit. Zudem sei es vor wenigen Tagen an der Seegrenze zwischen Nord- und Südkorea zu einem offenen Schusswechsel gekommen.

Am Sonntag vergangener Woche hatte die nordkoreanische Regierung damit gedroht, eine „neuartige Form eines Atomtests“ vorzunehmen. Nordkorea regierte damit auf harsche Kritik des UN-Sicherheitsrates an seinen vorherigen Raketentests.

Das Auswärtige Amt forderte die nordkoreanische Regierung nachdrücklich auf, Schritte zur Deeskalation und zur Wiederaufnahme des Dialoges zur Lösung der Atomfrage zu unternehmen. Sollte es durch einen vierten Nukleartest einen erneuten gravierenden Verstoß gegen die UN-Sanktionen geben, wäre „eine deutliche Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft die Folge“, erklärte das Auswärtige Amt.

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