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WTO-Konferenz in Afrika Hartes Ringen um Abschlussdokument geht weiter

Seit Dienstag verhandeln die Mitglieder der WTO über die Zukunft des Welthandels. Um eine gemeinsame Erklärung wird zäh gerungen. Nachdem die Abschlusssitzung zunächst verschoben wurde, geht das Tauziehen nun weiter.
19.12.2015 - 14:04 Uhr
Der jüngste Zugang der Welthandelsorganisation heißt Afghanistan. Quelle: dpa
WTO-Neuling

Der jüngste Zugang der Welthandelsorganisation heißt Afghanistan.

(Foto: dpa)

Nairobi Vertreter der mehr als 160 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) haben am Samstag das Tauziehen um eine Abschlusserklärung der ersten WTO-Ministerkonferenz in Afrika fortgesetzt. Grundlage erneuter Beratungen der Handelsminister und anderen Delegationsleiter sei ein Entwurf, der zuvor zwischen den USA, der EU, China, Indien und Brasilien abgestimmt worden sei, hieß es in WTO-Kreisen.

Verhandelt wurde auch über geplante Vereinbarungen zur Abschaffung von Exportsubventionen für Agrarprodukte. Angesichts verhärteter Positionen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern war die für Freitagmittag geplante Abschlusssitzung auf unbestimmte Zeit am Samstag verschoben worden.

Besonders umstritten war bei der am Dienstag eröffneten Konferenz die Zukunft der Doha-Entwicklungsagenda. Die USA und die EU erklärten, diese 2001 im Emirat Katar vereinbarte Agenda für die Liberalisierung des Welthandels bei gleichzeitiger Förderung der Entwicklungsländer habe keiner greifbaren Ergebnissen gebracht. Sie wollen eine Neuausrichtung der WTO mit Verhandlungen über neue Themen der Globalisierung. Unter anderem Indien und China lehnen dies ab. Sie befürchten ihren Doha-Status als Entwicklungsländer und damit verbundene Vorteile zu verlieren.

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