Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Zahlungssystem EU-Kommission will Gebühren für Kreditkarten kappen

Händler müssen möglicherweise bald nicht mehr so tief in die Tasche greifen, wenn ihre Kunden mit Kreditkarte bezahlen. Das sieht ein Vorschlag der EU-Kommission vor, den die EU-Behörde am Mittwoch vorstellt.
23.07.2013 - 18:47 Uhr Kommentieren
Anbieter wie Mastercard und Visa wären von der neuen Regelung betroffen. Der Entwurf sieht nach Informationen der „Financial Times“ bei Kreditkarten ein Limit von 0,3 Prozent des Zahlbetrags vor, den der Händler zahlen soll. Quelle: dpa

Anbieter wie Mastercard und Visa wären von der neuen Regelung betroffen. Der Entwurf sieht nach Informationen der „Financial Times“ bei Kreditkarten ein Limit von 0,3 Prozent des Zahlbetrags vor, den der Händler zahlen soll.

(Foto: dpa)

Brüssel Die EU-Kommission will die Gebühren bei der Zahlung mit Kreditkarten und EC-Karten deckeln. Nach Angaben aus Kommissionskreisen ist dies Teil eines Vorschlags zum Zahlungssystem, den die EU-Behörde an diesem Mittwoch (24.7.) in Brüssel präsentiert. Die neuen Regeln werden nur Gesetz, wenn EU-Parlament und Ministerrat zustimmen.

Die Gebührensenkung würde Anbieter wie Visa oder Mastercard treffen. Die EU-Kommission hat schon länger die Interbankengebühren im Visier, die die Bank des Händlers zahlen muss, wenn ein Kunde mit Karte zahlt.

Nach Medienberichten würde sich die Summe der Gebühren für Zahlungen mit sogenannten Debitkarten (zum Beispiel EC-Karten) in der EU dadurch auf rund 2,5 Milliarden Euro fast halbieren.

Der Entwurf sieht nach Informationen der „Financial Times“ bei Kreditkarten ein Limit von 0,3 Prozent des Zahlbetrags vor, den der Händler zahlen soll. Bei Debitkarten sollen es 0,2 Prozent sein. Derzeit würden die Gebühren bis zu 1,5 Prozent betragen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Kappung soll demnach zunächst auf grenzüberschreitende Zahlungen beschränkt bleiben und erst nach zwei Jahren auch bei Zahlungen im Inland gelten.

    Ob auch der Verbraucher von dem Schritt profitiert, ist offen. Das Unternehmen Mastercard hatte kürzlich erklärt, dass die EU-Pläne dem Endkunden schaden könnten: Verbraucher und kleine Unternehmen seien letztlich die Leidtragenden. Mastercard verwies dabei auf ähnliche Regelungen in Australien, Spanien und den USA, wo dies der Fall gewesen sei.

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Zahlungssystem - EU-Kommission will Gebühren für Kreditkarten kappen
    0 Kommentare zu "Zahlungssystem: EU-Kommission will Gebühren für Kreditkarten kappen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%