Ziel bekräftigt Georgien will in die EU

Der georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili macht deutlich, dass das Ziel seines Landes weiterhin ist, der Europäischen Union beizutreten. Aus Russland sehe man „keine Signale einer Provokation“.
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Der georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem Kanzleramt in Berlin. Quelle: dpa

Der georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem Kanzleramt in Berlin.

(Foto: dpa)

BerlinDer georgische Ministerpräsident Irakli Garibaschwili hat das Ziel seines Landes bekräftigt, der Europäischen Union beizutreten. „Meine Hoffnung ist, dass auch die georgische Bevölkerung an dieser großartigen demokratischen Übung eines Tages teilnehmen kann“, sagte Garibaschwili am Montag in Berlin mit Blick auf die Wahl zum Europäischen Parlament. 80 Prozent der Bevölkerung in Georgien befürworteten einen Kurs der Integration in EU und Nato, fügte er bei einem Auftritt in der Konrad-Adenauer-Stiftung hinzu. „Es ist klar, dass Georgien der EU beitreten will.“

Das Kaukasus-Land wird am 27. Juni auf dem EU-Gipfel zunächst ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen, das Garibaschwili als Meilenstein bezeichnete. Denn es werde die Annäherung an die EU unumkehrbar machen. „Wir haben bisher keine Signale einer Provokation oder Drucks“, betonte er zugleich mit Blick auf Russland, das gegen die beabsichtigte Unterzeichnung des ukrainischen EU-Assoziierungsabkommens interveniert hatte. „Aber wir haben keinen Grund, entspannt zu sein.“ Umso wichtiger sei die Integration Georgiens in westliche Strukturen, weil nur das mehr Stabilität schaffe.

Zugleich betonte er, dass man eine Entspannung mit Moskau suche. „Wir sollten ihnen keine Möglichkeit geben, Georgien eine Provokation vorzuwerfen.“ Garibaschwili wird am Montag Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier treffen.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Ziel bekräftigt: Georgien will in die EU"

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  • Kaukasus in Vorderasien liegend mit seinen Drogenoligarchen ...

    ...rein ins gelobte Land. Kauft mit US Druck diesen mafiösen Landsknecht-EU-Troß.

    Nennt sich wohl am End orchestrierte Destabilisierung.


  • Immer rein in die EU ..... koste es was es wolle ! das dumme Volk muss am Ende wieder alles zahlen ! Es sind doch ohnehin NUR hochverschuldete Länder in der EU. Dann werden RETTUNGSSCHIRME erdacht. In diese Schirme wurden dann mit Qualen 20 % eingezahlt .... das waren dann nur 150 Milliarden und allein Hellas, Portugal Irland und Zypern haben von den 150 Mrd. fast 400 eingesteckt ! Tolle Rechner haben wir in der Politik. Das Volk kann zu solchen Irren kein Vertrauen haben. Wie den auch ?

  • Zur Ostpolitik der EU und Deutschlands fällt mir ein: Und eine Furcht kommt uns, wir sind zu weit gefahren als das wir je die Heimat wieder sehn.

  • Endlich mal wieder ein Land, das Netto-Zahler ist!

  • Auch hier ein einfacher Buchungssatz:
    Deutschland an Brüssel an Oligarchen. Die Nato darf dann ein paar Raketen und Truppen stationieren.
    Und Oligarchen aus Georgien wollen halt auch ein paar risikofreie Milliarden einsacken. Wäre ja wohl gemein, wenn das nur die in RO, BG und UKR dürften. Gerechtigkeit muss schliesslich sein, auch unter den Oligarchen in Osteuropa bzw. Westasien inzwischen ;-)

  • Na klar die EU nimmt jeden auf dieser Welt auf und der deutsche Steuerzahler/Arbeiter zahlt die Rechnung schön weiter.
    Warum nicht auch gleich Afganistan oder den Irak in die EU mit aufnehmen...wir haben es doch. Danke an diese grünsozialistische Politikermafia als Merkel, Gabriel, Roth, Gisy, Seehofer und Co.!

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