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Zuma vor Ablösung Südafrikas Vizepräsident kündigt Abschluss von Machtübergabe an

Die Tage von Staatschef Zuma scheinen in Südafrika gezählt. Seine Partei, der ANC, ruft am Montag zu einer Sondersitzung.
11.02.2018 Update: 11.02.2018 - 16:00 Uhr Kommentieren

„Wir befassen uns mit dem Übergang zu einer neuen Regierung“

Johannesburg Der Wechsel im südafrikanischen Präsidentenamt soll offenbar in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Der südafrikanische Vizepräsident und voraussichtlicher Nachfolger des umstrittenen Jacob Zuma, Cyril Ramaphosa, sagte am Sonntag, die Parteiführung der Regierungspartei Afrikanischer Nationalkongresses werde auf einer Sondersitzung am Montag die Machtübergabe abschließen. Seit Dezember ist Ramaphosa ANC-Parteichef und damit designierter nächster Präsident Südafrikas.

Zuma ist in eine Reihe von Korruptionsskandale verstrickt und war zuletzt selbst von ANC-Mitgliedern zum Rücktritt aufgefordert worden.

Er verstehe, dass die Südafrikaner forderten, dass die politische Führung ihre Probleme löse, sagte Ramaphosa. Das Exekutivkomitee des ANC werde genau das tun, fügte er hinzu. Seit Ramaphosas Wahl zum Vorsitzenden des einst von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela geführten Afrikanischen Nationalkongresses hat der öffentliche Druck auf den umstrittenen Zuma zugenommen, vorzeitig abzutreten. Ein Fehlverhalten hat Zuma abgestritten.

Zumas zweite Amtszeit würde normalerweise erst mit der Wahl 2019 enden. Faktisch müsste er jedoch nach einer Rücktrittsforderung durch den ANC-Parteivorstand abtreten. Sobald es eine Entscheidung gebe, werde niemand widersprechen, sagte die stellvertretende ANC-Generalsekretärin Jessie Duarte am Dienstag.

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    Zuma wird im Zusammenhang mit einer Luxussanierung seiner Privatvilla persönliche Bereicherung im großen Stil vorgeworfen. Zudem soll er einer befreundeten Unternehmerfamilie Aufträge zugeschoben haben und ihnen unzulässig Einfluss auf die Politik gewährt haben, bis hin zur Ernennung von Ministern und Managern staatlicher Unternehmen. Zuma weist die Vorwürfe zurück.

    Ramaphosa gilt als pragmatischer Managertyp, der bislang nicht von Korruptionsvorwürfen belastet ist. Der Politiker ist auch ein erfolgreicher Unternehmer, ihm wird ein Vermögen von 450 Millionen US-Dollar (417 Millionen Euro) zugeschrieben.

    • dpa
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