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Zusammenhang mit Giftanschlag Russland hat offenbar versucht, britische Visavergabe zu manipulieren

Eine Firma die Konsulaten bei Visumsanträgen hilft wurde Berichten zufolge von russischen Hackern angegriffen. Möglicher Kontext: Der Fall Skripal.
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Durch eine eventuelle Manipulation des britischen Visavergabesystems könnten die Männer ins Land gekommen sein. Quelle: AP
Ruslan Boshirov und Alexander Petrov

Durch eine eventuelle Manipulation des britischen Visavergabesystems könnten die Männer ins Land gekommen sein.

(Foto: AP)

Moskau Ein russischer Geheimdienst hat Berichten zufolge auf die Visavergabe Großbritanniens Einfluss zu nehmen versucht. Die Internetseiten Bellingcat und The Insider beriefen sich in ihren Berichten von Freitag auf Angaben eines ehemalige Technikchefs eines Unternehmens, das bei der Visavergabe hilft. Der Geheimdienst FSB habe diesem offenbart, dass er Zugang zur Videoüberwachungsanlage des britischen Visazentrums und ein Diagramm von dessen Computernetzwerk habe.

Der FSB habe den Ex-Technikchef nach dessen Angaben im Frühling 2016 aufgefordert, zu helfen, Visa für zwei Personen zu erhalten, die der Geheimdienst nach Großbritannien senden wollte, berichteten Bellingcat und The Insider. Der Zeitpunkt deutet auf die ersten vermeldeten Großbritannien-Trips der Geheimagenten hin, die von Großbritannien des Giftanschlags auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter beschuldigt werden.
Die Internetseiten nannten jedoch keine Belege für den vermuteten Zusammenhang. Die mutmaßlichen Geheimagenten haben die britischen Vorwürfe bestritten. Die Firma TLSContact, die Konsulaten bei der Bearbeitung von Visumsanträgen unterstützt, und das britische Innenministerium waren zunächst nicht für Stellungnahmen erreichbar.

  • ap
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