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Zustimmung US-Botschafter Grenell lobt deutsche Sanktionen gegen Saudis

Die Bundesregierung macht es den USA nach und verhängt ebenfalls Sanktionen gegen Saudi-Arabien. Die Maßnahmen stoßen in den USA auf Zustimmung.
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USA: Botschafter Grenell lobt deutsche Sanktionen gegen Saudis Quelle: dpa
Richard Grenell

Der US-Botschafter zielt darauf ab, die Beteiligten im Mordfall Khashoggi zur Verantwortung zu ziehen.

(Foto: dpa)

BerlinDie von der Bundesregierung verfügten Einreiseverbote wegen der Tötung des regierungskritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi treffen bei den USA auf Zustimmung. „Wir begrüßen die Maßnahmen, mit denen die deutsche Regierung auf die Tötung von Jamal Khashoggi reagiert hat“, sagte der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, der Deutschen Presse-Agentur. „Die vorangegangenen US-Sanktionen und die der Bundesregierung zielen darauf ab, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die an diesem schrecklichen Mord beteiligt waren.“

Die Bundesregierung hatte am Montag entschieden, 18 saudische Tatverdächtige mit Einreiseverboten zu belegen. Bei den betroffenen Personen handelt es sich nach Angaben des Auswärtigen Amtes um das mutmaßliche 15-köpfige Mordkommando sowie um drei weitere Personen, die an der Organisation beteiligt gewesen sein sollen. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman gehört allerdings nicht dazu.

Die USA hatten bereits zuvor Sanktionen gegen 17 ehemalige saudische Regierungsmitarbeiter verhängt. Die beiden Regierungen reagierten damit auf die bisher vorliegenden Ermittlungsergebnisse zu dem Fall. Demnach war der im US-Exil lebende Khashoggi am 2. Oktober im Konsulat seines Heimatlandes Saudi-Arabien in Istanbul umgebracht worden. Er hatte dort Dokumente für seine Hochzeit mit einer Türkin abholen wollen. Unter immensem internationalem Druck gab Riad erst viel später den Tod des „Washington-Post“-Kolumnisten zu.

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