Zuwanderungsabstimmung Patt bei Schweizer Volksabstimmung

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„Ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft“

Die SVP beklagt, dass die Ausländer Schweizer vom Arbeitsmarkt verdrängen, der Wohnraum knapp und unbezahlbar wird und die Schweiz ihre Identität verlieren könnte. Sowohl die Schweizer Regierung und die Mehrheit des Parlaments haben sich indes dafür ausgesprochen, die Initiative abzulehnen. „Allein, dass der Ausgang der Abschottungs-Initiative so knapp wird, ist ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft“, twitterte Matteo Langenegger von den Schweizer Jungsozialisten.

Wie die EU reagiert, wenn die Beschränkung angenommen wird, ist offen. „Wir müssten darauf beharren, dass die Personenfreizügigkeit nicht limitiert würde“, sagte der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, der „NZZ am Sonntag“. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sagte im November in einem Zeitungsinterview, die Personenfreizügigkeit sei ein untrennbarer Bestandteil der bilateralen Beziehungen der Schweiz und der EU.

Für Deutsche ist die Schweiz gleich nach den USA das beliebteste Auswanderungsland. Auch auf andere Europäer übt das wohlhabende Alpenland starke Anziehungskraft aus. Allein 2013 kamen 84.000 mehr Menschen aus EU-Ländern in die Schweiz als dorthin auswanderten, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in Bern mit.

Rund 300.000 Deutsche bilden nach den Italienern die größte Einwanderergruppe. Insgesamt sind rund 23 Prozent der etwas mehr als 8 Millionen Einwohner der Schweiz Ausländer - in Deutschland sind es etwa 9 Prozent. Grundlage der Zuwanderung aus dem EU-Raum ist das 1999 unterzeichnete Abkommen über Personenfreizügigkeit, das 2002 in Kraft trat. Damit erhielten Schweizer ebenso wie Bürger der EU-Staaten das Recht, Arbeitsplatz und Wohnsitz innerhalb dieser Staatsgebiete frei zu wählen.

Furcht vor Fachkräftemangel
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9 Kommentare zu "Zuwanderungsabstimmung: Schweizer wollen weniger Ausländer reinlassen"

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  • In Deutschland müssen wir uns Sozialflüchktlingen erwehren. Diese werden uns noch von den Politikern schamlos als Fachkräfte verkauft. Kriegsflüchtlinge wie die Familie Miri in Bremen, welche Drogenkartelle aus dem Boden stampfen, Politiker unfähig sind, sich dieser Sache anzunehmen. Ein Buschido mit der Libanesen-Mafia, Berlin unsicher macht und in den Bundestag von zwielichtigen Politikern eingeladen wird. Rockerbanden fast ungestraft co-exisitieren. Brennpunkte in Ballungszentren wie Berlin/Neuköln oder im Ruhrgebiet etc. Polizisten zusammengeschlagen und von muselmanischen Fanatikern abgestochen werden. Ganze Stadtteile von der Sharia beherrscht wird. Deutsche Gesetze, deutsches Recht nichts wert ist.
    Das ist Deutschland.
    Der feine Unterschied zur Schweiz ist, daß die "Migranten“ in der Schweiz deutsche Fachkräfte, vor allem Akademiker sind.
    Zudem sind alle Mitteleuropäer von "deutschem Blute", ein Kulturkreis. Wenn ein Land wie die Schweiz, schon hochqualifizierte Kräfte als unliebsame Migranten abtut, muss es den Schweizern schon sau wohl sein in ihrer Haut.

  • Die Schweizer haben durch ihre Volksabstimmung ihr gutes Recht ausgeübt. Die Schweizer könnten genauso wie wir auch die Ausländer nach Hause schicken.

    Das entscheidet der Souverän, bei uns das Deutsche Volk (Alle Macht geht vom Deutschen Volk aus GG) genauso wie in der Basisdemokratie in der Schweiz.

    Die Schweiz hat durch wirtschaftlichen Druck diese Verträge mit der EU geschlossen (Die EU umschließt die Schweiz). Ich hoffe die Schweiz bleibt standhaft und wir schließen uns der Schweiz an.

    Wir sind der größte Binnenmarkt in Europa und müssen einfach helfen.

  • Alle Achtung vor den Schweizer Bürgern die noch von Freiheit und Selbstbestimmung träumen. Als kleiner Staat dürfte es schwierig werden, gegenüber den Repressalien der EU Stand zu halten. Auch die Schweiz hat sich schon längst in dem tückischen EU- Netz der Unfreiheit verfangen und ist somit genauso wie Deutschland kein unabhängiger Staat mehr.

    Die EU Wirtschafts- und Europolitik ist ein Beispiel des Versagens jenseits jeglicher Vernunft.

    Das Schweizer Ergebnis ist nicht als Abstimmung gegen Ausländer zu verstehen. Als verständliche Reaktion gegen eine massenhafte Zuwanderung als Folge unfähiger EU-Politik, kann von dieser Volksbefragung mehrheitlich keine Fremdenfeindlichkeit abgeleitet werden.

    Die Europawahl wird es zeigen, inwieweit die Schweizer Abstimmung der AFD zusätzlichen Aufwind bereitet, schließlich hat die scheinbare momentane EU-Einigkeit nur noch ein brüchiges Fundament der Angst.

    Die Möglichkeit von Volksabstimmungen wurden uns deutschen Bürgern vor der letzten Wahl ebenfalls zugesagt. Im Endeffekt sollen diese allerdings nur erlaubt werden, wenn absehbar ist, dass das zu erwartende Ergebnis den etablierten Parteien passt.

  • der deutsche Staat reagiert deshalb so allergisch, weil die Volksabstimmung wahre Demokratie ist. Deutsche Politiker aber hassen das Volk, darum bekommen wir nie eine Volksabstimmung.

  • Die "EU in Brüssel" will ja die Völker in Europa abschaffen. Das wissen auch die Schweizer, von daher kann ich das Votum der Schweizer sehr gut nachvollziehen.

    "EU in Brüssel" will aus Europa eine durchgerührte Suppenschüssel machen, überall wo sich jemand dagegen wehrt, wird die Region mit Einwanderung mundtot gemacht, damit Verfremdung entsteht und die Menschen ihre Identität als Volk verlieren sollen.

    Somit wird "Freizügigkeit" vollkommen überzogen.

    Ich bin Schweizer. Verstehe euch. Schämt euch nicht !

  • Die armen andersglubigen schwulen kriminellen Drogendealer-Diebe: jetzt müssen Sie alle hierher flüchten:

    “Schwule, Drogendealer, Diebe und andere Kriminelle” sollten Gambia binnen 24 Stunden verlassen oder würde die Konsequenzen zu spüren bekommen, erklärte Präsident Yahya Jammeh nach Angaben der Zeitung “Daily Observer” auf einer Wahlkampfveranstaltung. Auch Menschen, die derlei “schlechte Elemente” beherbergten, erhielten eine letzte Warnung, so der 42-Jährige:

    “Wir sind ein islamisch dominiertes Land und ich werde solche Menschen nie in diesem Land akzeptieren.

    http://profreiheithh.wordpress.com/2008/05/20/gambias-prasident-an-schwule-verlasst-mein-land-binnen-24-stunden/
    http://www.pi-news.net/2014/02/asylantenheim-als-drogenumschlagplatz-genutzt/

    'DroG_enpilot' schreibt: "Neger und andere Asylbetrüger"

  • Und unser Bundespräsident möchte mehr Inder nach Deutschland holen, zum studieren und zum Arbeiten. " Platz ist ja genügend da" so seine d......liche Aussage!

  • Man kann die Schweizer verstehen - zumal kaum alle Wähler die wirtschaftliche Situation ausreichend beurteilen kann : Welchen Einfluss hat diese Wahl ? WIR haben in D ca. 9 % Einwanderer - mal angenommen wir hätten 15 % und jetzt sollen WIR 25 % zulassen oder gar überschreiten : DAS wäre ein Geschrei in D. !! WIR sollten nicht so tun als ob.!! Da sollsich mal jeder prüfen : Mal angenommen, die Mehrzahl der Einwanderer kämen aus den "östlichen" Staaten - was könnte man dann bei uns in den Zeitungen lesen ?? Also : Bei unserem Urteil über diese Schweizer Abstimmung sollten viele von uns sich an die eigene Nase fassen UND NACHDENKEN.
    "Schlossapotheke"

  • Die Reaktionen der verschiedenen Gruppen sind interessant: Politik und Großindustrie möchten Einwanderung, der normale Schweizer fürchtet Lohndumping und ist dagegen dass unbegrenzt Konkurrenz kommt. Die Abstimmung ist URDEMOKRATISCH und die Reaktionen der sogenannten Eliten vor allem die demokratisch nicht legitimierten EU Schranzen in Brüssel reagieren allergisch. Das ist verständlich, dass diese Minidiktatoren gereizt reagieren, wenn das Volk seine Meinung kund tut. Solch eine Frage in Deutschland würde wohl noch deutlicher ausfallen. Denn auch bei uns wird Lohndumping bis in den akademischen Bereich der Arbeitnehmer ausgeübt. Ob Ärzte, IT-ler, Handwerker oder Pflegekräfte - den Arbeitgeber sind sie immer willkommen egal woher sie kommen - Hauptsache billiger. Die Schweizer zeigen uns nun zum xten Mal was Volkes Meinung ist. Es wird Zeit dieses Recht bei uns einzuführen. Wir brauchen ein regulativ zu unseren durchgeknallten Eliten.

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