Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Zwei Sprengsätze Polizeiwache in Genua von Explosionen erschüttert

In der Nähe einer Polizeiwache in der norditalienischen Stadt Genua sind in der Nacht zum Montag zwei Bomben explodiert. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt.

HB ROM. Der erste Sprengsatz detonierte neben einem Elektrizitätskasten nahe der Polizeistation, der zweite explodierte 20 Minuten später und war in einem Mülleimer versteckt. „Wir gehen davon aus, dass die Bomben mit dem Ziel zu töten gelegt wurden“, sagte ein Polizeisprecher. Der Zünder des zweiten Sprengsatzes sei zeitlich so eingestellt gewesen, dass die Explosion die alarmierten Polizeikräfte verletzen sollte. Zahlreiche Autos wurden beschädigt, Fensterscheiben gingen zu Bruch. Hinter den Anschlägen stünden vermutlich Linksextremisten, hieß es.

2001 war es in Genua bei einem Gipfeltreffen der sieben führenden Industrienationen und Russland (G-8) zu schweren Straßenkämpfen zwischen Globalisierungsgegnern und der Polizei gekommen, bei denen ein Demonstrant getötet wurde. Seitdem gab es in der Stadt zahlreiche Bombenanschläge, die die Polizei Linksextremisten zur Last legt.

Brexit 2019
Startseite