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Zweite Verurteilung Trumps Ex-Wahlkampfmanager Manafort erneut zu Haftstrafe verurteilt

Manafort wurde bereits wegen Steuerhinterziehung und Bankbetrugs verurteilt. Nun wurde er erneut vom Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt.
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Das Urteil ist die zweite Haftstrafe für Manafort. Quelle: Reuters
Paul Manafort

Das Urteil ist die zweite Haftstrafe für Manafort.

(Foto: Reuters)

Washington US-Präsident Donald Trumps früherer Wahlkampfchef Paul Manafort ist erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Er müsse mehr als dreieinhalb weitere Jahre in Haft, entschied die zuständige Richterin am Mittwoch.

Diese Haftzeit gilt zusätzlich zu den 47 Monaten, die Manafort nach einem Urteil in einem Steuer- und Bankbetrugsverfahren in Virginia in der vergangenen Woche erhielt. Er hatte sich im Zusammenhang mit Vorwürfen des illegalen Lobbyings schuldig bekannt. Die Vorwürfe gegen ihn waren bei den Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller ans Licht gekommen. Dieser prüft mögliche Geheimabsprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland vor der Wahl 2016. In dem Prozess gegen Manafort ging es aber nicht um seine Tätigkeit für die Kampagne des US-Präsidenten.

„Es ist schwer, bei der Zahl der Lügen, dem Betrug und dem außergewöhnlichen Geldbetrag, der darin verwickelt ist, zu übertreiben“, sagte Richterin Amy Berman Jackson vor ihrem Urteil an Manafort gewandt. Sie erwähnte seine Vergehen und jahrelangen Lügen und stellte infrage, ob er tatsächlich Reue empfinde.

Kurz zuvor hatte der 69-Jährige eine Entschuldigung verlesen und um Milde gebeten. Die Anschuldigungen hätten ihm bereits alles genommen, Besitztümer, Geld, Lebensversicherung und Ersparnisse für Kinder und Enkel. Er bat das Gericht, auf eine weitere Haftstrafe zu verzichten, damit er mit seiner Frau leben könne. „Ich kann die Vergangenheit nicht rückgängig machen, aber ich werde sicherstellen, dass die Zukunft sehr anders verlaufen wird“, versicherte er.

  • ap
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