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Zwischenfall wird untersucht US-Truppen erschießen irrtümlich afghanische Polizisten

Ein US-Kampfhubschrauber hat in Afghanistan irrtümlich einen Polizeiposten angegriffen und sieben Polizisten getötet. Überlebende Polizisten berichteten, der Hubschrauber habe trotz ihrer Proteste und Rufe geschossen.

HB KABUL. US-Soldaten haben bei einem nächtlichen Einsatz im Osten Afghanistans versehentlich sieben Polizisten getötet. Wie die örtlichen Behörden am Dienstag mitteilten, war ein Hubschrauber mit afghanischen und amerikanischen Soldaten am Vorabend in der Provinz Nangarhar für einen Anti-Terroreinsatz gelandet. Da es dunkel war, hätten Polizisten einer nahe gelegenen Wache ihre Taschenlampen auf den landenden Hubschrauber gerichtet, um zu sehen, wer an Bord war.

Die US-Soldaten hielten die Polizisten für Angreifer und eröffneten das Feuer, sagte der Sprecher der Provinzregierung. Sieben Polizisten starben und vier weitere wurden verletzt. Die örtlichen Behörden leiteten eine Untersuchung ein um festzustellen, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte. Der Provinzgouverneur traf sich mit US-Offizieren.

Bei einem weiteren Zwischenfall töteten Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF am Montag drei afghanische Zivilisten, die mit ihrem Wagen in der östlichen Provinz Kunar auf einen Kontrollpunkt zugefahren waren. Nachdem sie der wiederholten Aufforderung zum Anhalten nicht gefolgt seien, hätten die Soldaten auf den Wagen geschossen, hieß es in einer ISAF-Erklärung.

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