Moskau/Nikosia An diesem Mittwoch hat sich der Schauplatz für das Rettungsdrama um Zypern weit nach Osten verlegt. Über die Rettung des EU-Mitglieds vor dem Bankrott wird nicht in Nikosia oder Brüssel verhandelt, sondern in Moskau. Russland, dessen Unternehmen und Oligarchen stark in Zypern investiert haben, könnte das Miniland rasch retten – und sich dafür gewaltige strategische Vorteile erkaufen.
Zyperns Finanzminister Michalis Sarris ist nach Moskau gereist, um die Möglichkeiten der Hilfe auszuloten. Die ersten Gespräche mit Russlands Finanzminister Anton Siluanow seien „sehr konstruktiv, sehr ehrlich“ verlaufen, sagte Sarris anschließend. Der Inhalt sei nicht nur eine Verlängerung des bestehenden Kredites oder die Bereitstellung eines neuen Kredits gewesen, sondern sei „darüber hinaus“ gegangen. Später will sich Sarris auch mit Russlands einflussreichem ersten Vizepremier Igor Schuwalow treffen. Die Beratungen, so Sarris, würden so lange dauern wie nötig.
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