Zypern ringt um ein Sparpaket Eurozone denkt über die Banken-Schließung nach

Während die Zyprer die Abstimmung für den neuen Rettungsplan wieder vertagt haben, denken die Finanzminister über den Plan nach, die beiden größten Banken des Landes zu schließen.
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Cyprus Popular Bank vor dem Aus? Die Eurogruppe denkt darüber nach. Quelle: Reuters

Cyprus Popular Bank vor dem Aus? Die Eurogruppe denkt darüber nach.

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NikosiaDie Finanzminister der 17 Euro- Länder erwägen einen Plan, demzufolge die beiden größten Banken Zyperns geschlossen und die Einlagen nicht versicherter Kunden eingefroren werden könnten. Das erfuhr Bloomberg News am späten Donnerstag aus informierten Kreisen. Die Minister hatten am Abend eine Telefonkonferenz abgehalten.

Bei den beiden Banken handele es sich um Cyprus Popular Bank Pcl und Bank of Cyprus Plc. Versicherte Einlagen unter der Grenze von 100.000 Euro würden in eine so genannte “Good Bank” wandern, Verluste gebe es hierbei nicht. Nicht versicherte Summen sollen hingegen in eine “Bad Bank” ausgelagert und zunächst eingefroren werden - und zwar so lange, bis gewisse Assets verkaufen werden könnten.

Die Verluste für nicht versicherte Parteien - darunter auch nicht versicherte Kunden, die Einlagen haben - könnten laut Plan bis zu 40 Prozent erreichen, hieß es. Der Plan habe sowohl die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) als auch die der Europäischen Zentralbank (EZB).

In der Nacht teilte die Euro-Gruppe mit, sie erwarte einen schnellen neuen Rettungsvorschlag von Zypern. Danach sei man zu weiteren Gesprächen bereit, wie es in einer Mitteilung hieß, die vom griechischen Finanzministerium verschickt wurde.

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4 Kommentare zu "Zypern ringt um ein Sparpaket: Eurozone denkt über die Banken-Schließung nach"

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  • Die Zypridioten könnten doch statt ihrer Rentner doch auch ihr Jungfrauen verkaufen.

  • Der Island-Weg ist der einzig richtige mit insolventen, überschuldeten Banken umzugehen. Unter Zwangsverwaltung stellen, abwickeln und den Schaden auf die Geldgeber verteilen.

    Wenn man das vernüftig macht, dann kommt es auch nicht zu der (v.a. von Eurorettern) viel beschworenen "Vertrauenskrise, die das globale Finanzsystem und den Euro zum Einsturz bringt". Die entsteht vielmehr, wenn man jede noch so popelige Bank hirnlos mit Steuergeldern rettet und sie aus der Verantwortung für ihre Misswirtschaft entlässt.

    Die USA wickeln nach diesem Muster übrigens viele Banken ab. Und keine Angst, die EZB hat genügend Mittel, um gesunde Banken über eine Liquiditätskrise zu retten.

  • Das klingt nach einem vernünftigen Vorschlag. Zyperns Bankensektor ist untragbar groß und muss schrumpfen. Zyperns sollte sich hier die Abwicklung der isländischen Banken zum Vorbild nehmen. Dass am Ende jemand die Zeche zahlen muss, ist unvermeidbar. Großanleger, die bewusst ihr Geld in einem off-shore Paradies anlegen, erhalten mit den Zinsen eine Risikoprämie sowohl für die Bank als auch für das Länderrisiko. Dass Risiken auch schlagend werden können, müssen solche Anleger akzeptieren.

  • Endlich ist Deutschland ein VORBILD.Wieso? Man zockt in Zypern die Rentner ab.

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