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Aktienkurse gaben nach der Veröffentlichung des Protokolls nach US-Notenbank warnt von Inflationsrisiken

Die US-Notenbank (Fed) sieht wachsende Risiken für eine anziehende Inflation in der weltgrößten Volkswirtschaft.

HB WASHINGTON. In dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll der vergangenen Fed-Sitzung vom 14. Dezember heißt es, einige Währungshüter seien insbesondere wegen der Dollar-Schwäche und der gestiegenen Energiekosten besorgt. „Unter dem Strich betrachten sie aber die Risiken für die Preisstabilität weiter als ausgeglichen.“ Die Fed veröffentlichte ihr Sitzungsprotokoll wie im Dezember angekündigt erstmals bereits drei Wochen nach dem Zinstreffen. Mit dieser deutlich früheren Bekanntmachung will sie die Transparenz ihrer Geldpolitik erhöhen. An den Märkten löste die Inflationswarnung der Fed Spekulationen über ein baldiges drastisches Anziehen der Zinsschraube aus: Die Aktienkurse gaben nach, der Dollar legte zu.

„Einige Teilnehmer erwähnten Entwicklungen, die Aufwärtsrisiken für die Inflation darstellen könnten“, hieß es in den Protokollen weiter. Alles in allem werde aber für die absehbare Zeit ein niedriges Inflationsniveau erwartet. Die Fed hatte am 14. Dezember die Zinsen zum fünften Mal nacheinander um einen Viertel Prozentpunkt angehoben und zwar auf 2,25 Prozent.

Für das nächste Treffen am 1. und 2. Februar wird fest mit einer weiteren Erhöhung um 25 Basispunkte gerechnet. Einige Marktteilnehmer schlossen nun aber auch eine deutlichere Anhebung nicht aus. Gary Schlossberg, Volkswirt bei Wells Capital Management, betonte jedoch, ein Schritt um 25 Basispunkte sei weiter wahrscheinlicher, da die Fed noch immer von einem maßvollen Zinserhöhungstempo spreche.

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