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Arbeitsmarkt Betriebe zögern mit Neueinstellungen

Die deutsche Wirtschat brummt, trotz Krise in einigen Euroländern. Arbeitslose werden kaum profitieren. Eine Analyse zeigt: Bei Einstellung neuer Mitarbeiter halten sich die Unternehmen zurück.
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Stahlbeton: Die Unternehmen stocken ihr Personal nur zögerlich auf. Quelle: dpa

Stahlbeton: Die Unternehmen stocken ihr Personal nur zögerlich auf.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die derzeit gute Stimmung in den Chefetagen der Unternehmen wird wohl kein Beschäftigungsfeuerwerk entfachen. Dies signalisiert das Ifo-Beschäftigungsbarometer, dass das Münchner Institut monatlich exklusiv für das Handelsblatt berechnet.

Im April verharrte der Index auf dem Vormonatsniveau von 107,4 Punkten; insgesamt blieb die Einstellungsbereitschaft für die kommenden drei Monate unverändert. „Mit einer positiven Beschäftigungsdynamik ist vor allem im Dienstleistungssektor zu rechnen. Die anderen Branchen sind vorerst zurückhaltender mit Neueinstellungen“, sagte Ifo-Ökonom Klaus Wohlrabe dem Handelsblatt. Der Experte betreut die repräsentative Umfrage unter 9.500 Firmen.

Ein mögliches Hemmnis für Neueinstellungen könnte die Aussicht auf die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns im Jahr 2015 sein. Nach Prognosen der führenden Wirtschaftsinstitute kostet dieser 200.000 Jobs. Im Verarbeitenden Gewerbe sank das Beschäftigungsbarometer nun schon zum dritten Mal in Folge.

Am Mittwoch wird die Bundesagentur für Arbeit neue Daten für April vorstellen. Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit um etwa 10.000 Personen.

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