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Quartalsbericht Zahl der Erwerbstätigen auf höchstem Stand

Der Boom am Arbeitsmarkt setzt sich fort, in Deutschland gibt es erneut mehr Erwerbstätige. Die Wachstumskurve wird allerdings etwas flacher. Sie ist von 1,3 Prozent auf 1,2 Prozent gefallen.
17.11.2016 - 13:54 Uhr Kommentieren
Im dritten Quartal gab es in Deutschland rund 43,7 Millionen Erwerbstätige. Es war der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Quelle: dpa
Rekordhoch bei Erwerbstätigen

Im dritten Quartal gab es in Deutschland rund 43,7 Millionen Erwerbstätige. Es war der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Neue Jobs im Dienstleistungsbereich haben die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf ein Rekordhoch steigen lassen. Im dritten Quartal gab es rund 43,7 Millionen Erwerbstätige und damit 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Es war der höchste Stand in einem Vierteljahr seit der Wiedervereinigung. Allerdings verlangsamte sich das Tempo des Anstiegs zuletzt etwas.

Zum Jahresbeginn hatte der Zuwachs noch 1,3 Prozent betragen, im zweiten Vierteljahr waren es 1,2 Prozent. Im Quartalsvergleich schwächte sich die Zunahme ebenfalls ab und lag den Angaben zufolge unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

Getragen wurde der Anstieg vor allem vom Dienstleitungssektor. In absoluten Zahlen betrachtet gab es das größte Plus (197.000 Beschäftigte) bei öffentlichen Dienstleistern sowie in Erziehung und Gesundheit. Bei den Unternehmensdienstleistern waren 123.000 Menschen mehr tätig, in Handel, Verkehr und Gastgewerbe 94.000 mehr.

Du, der Durchschnittsdeutsche
Die Deutschen
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Wie tickt er denn nun, dieser Deutsche? Das Statistische Bundesamt hat das Jahrbuch 2016 herausgegeben, dass viel über den Durchschnittsbürger der Bundesrepublik verrät: Einkommen, Geburten, Alkoholkonsum. Zunächst ist es gut zu wissen, wie viele Menschen überhaupt in Deutschland leben. Im vergangenen Jahr waren das 81,413 Millionen. Für 2050 erwartet die Regierung 74,513 Millionen Deutsche. Kommen wir zu den Details...

(Foto: dpa)
Babys
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... wie der Geburtenrate hierzulande. Immer wieder wird die Sorge vor dem demografischen Wandel laut. Der bedeutet, dass es zu wenig junge und zu viele alte Menschen gibt. Die Babyquote sagt etwas anderes: Im Jahr 2014 gab es schließlich 714.927 Geburten. In dem Jahr haben die frisch gebackenen Eltern ihre Mädchen am häufigsten Sophie getauft, die Jungen bekamen den Namen Maximilian. Überraschend: Auch 2015 waren Sophie und Maximilian die Spitzenreiter unter den Vornamen.

(Foto: dpa)
Die deutsche Familie
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Die Mütter der Sophies und Maximilians bekamen ihr erstes Kind durchschnittlich im Alter von 29,5 Jahren. Ein bis zwei Kinder – eine beliebte Anzahl bei deutschen Eltern. Für den Nachwuchs und die Haushaltsführung bringen sie knapp dreieinhalb Stunden am Tag an Zeit auf.

(Foto: dpa)
Wohnen (mit Kindern)
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Um mit den 1,5 Kindern in einer schönen Wohnung zu leben, geben Paare mit Nachwuchs 853 Euro für Miete und Nebenkosten aus – pro Haushalt in einem Monat. Der Durchschnittshaushalt zahlt 673 Euro. Insgesamt betragen die Kosten für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung hier 856 Euro.

(Foto: dpa)
Haustiere
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So einen süßen Hund dürften vermutlich viele Deutsche haben wollen. Das größte Hindernis für Familien: Ein Haustier kostet Zeit und Geld. Ein deutscher Haushalt gibt monatlich im Schnitt 15 Euro für seine tierischen Freunde aus. Alleinlebende opfern zehn Euro ihres Gehalts, Paare ohne Kind 17 Euro und Paare mit Kindern wiederum 19 Euro.

(Foto: dpa)
Internetsucht
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Junge Menschen hängen nur vor ihren Smartphones herum und tippen und wischen, was das Zeug hält. Das wird ihnen zumindest sehr oft nachgesagt. Es gibt in vielen deutschen Städten sogar schon Cafés, in denen es extra kein W-Lan gibt, damit sich die Gäste auch unterhalten. Tatsächlich wird in Deutschland viel gesurft. In den drei Monaten vor dem Befragungszeitraum haben die Internet-Suchties ihre Zeit vor allem dafür ver(sch)wendet, E-Mails zu lesen und zu verschicken (91 Prozent). Mehr als die Hälfte der Surf-Zeit ging für Soziale Netzwerke drauf und 89 Prozent fürs Suchen, beispielsweise bei Google.

(Foto: dpa)
Fernsehen versus Lesen
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Fernsehen und zwar nicht nur zur Weltmeisterschaft: Das machen viele Deutsche gerne in ihrer Freizeit. Vor allem im Winter ist auf der Couch zu lümmeln und seine Lieblingsserie zu gucken, besonders schön. Im Durchschnitt verbringt ein Deutscher damit zweieinhalb Stunden am Tag, wohingegen er nur eine Stunde und neun Minuten liest.

(Foto: gms)

Im Produzierenden Gewerbe – ohne den Bau – sank die Zahl der Erwerbstätigen hingegen leicht um 0,1 Prozent oder 5000 Beschäftigte. Einen deutlicheren Rückgang um 2,8 Prozent gab es in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei.

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    Immer mehr Menschen sind auch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Zahl der Arbeitnehmer stieg binnen Jahresfrist um 1,1 Prozent auf 39,34 Millionen. Weniger Bundesbürger waren dagegen selbstständig: Einschließlich mithelfender Familienangehöriger waren es 4,32 Millionen und damit 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

    • dpa
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