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„Auch EU muss mehr tun“ IWF ruft Spanien zu weiteren Reformen auf

Spaniens Arbeitslosigkeit ist für den IWF nicht hinnehmbar. Er fordert das Land auf, sein Haushaltsdefizit zu reduzieren und die Flexibilität des Arbeitsmarktes zu erhöhen. Aber auch die Europäische Union muss handeln.
19.06.2013 - 15:08 Uhr 4 Kommentare
Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington. Der IWF fordert Spanien zu weiteren Reformen auf. Quelle: dpa

Das Logo des Internationale Währungsfonds an dessen Hauptsitz in Washington. Der IWF fordert Spanien zu weiteren Reformen auf.

(Foto: dpa)

Madrid Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Spanien zu weiteren Reformen aufgefordert. Aber auch die Europäische Union müsse größere Anstrengungen unternehmen, um dem Euro-Krisenland bei der Belebung seiner Wirtschaft zu helfen, betonte der IWF in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. „Die Arbeitslosigkeit befindet sich auf einem nicht hinnehmbaren Niveau. Spanien und Europa sind dringend aufgerufen zu handeln, um das Wachstum zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen“, heißt es.

Der IWF plädierte dafür, die Flexibilität des Arbeitsmarkts in Spanien zu erhöhen und die Zweigleisigkeit von festen und zeitlich befristeten Arbeitsverträgen zu überwinden. „Die Aussichten, einen festen Job zu finden, sind zu gering, und die Wahrscheinlichkeit einen Gelegenheitsjob zu verlieren, ist zu hoch“, bemängelte der IWF.

Spanien müsse sein Haushaltsdefizit weiter reduzieren. Die Regierung dürfe dies aber nicht zu rasch tun, um das Wachstum nicht zu beeinträchtigen, mahnte der IWF. Die EU könne Spanien bei der Überwindung der Krise helfen, indem sie rascher bei der Schaffung einer Bankenunion vorankomme. Die Europäische Zentralbank (EZB) könne dazu beitragen, dass spanische Firmen für ihre Kredite nicht deutlich höhere Zinsen zahlen müssen als ihre Konkurrenten in anderen Ländern.

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    • dpa
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    4 Kommentare zu "„Auch EU muss mehr tun“: IWF ruft Spanien zu weiteren Reformen auf"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nun ja, Deutschland hat ja die Konkurrenten Fiat und Lancia (Italien), Renault und Peugeot (Frankreich) im Automobilsektor. Doch diese Marken können nicht punkten, die Unternehmen haben im Gegensatz zu Deutschland verschlafen, sich die Riesenmärkte in China, Indien und Brasilien zu erschließen. Außer Opel, sind alle deutschen Marken dort vertreten. Vom Maschinenbau und der Chemie will ich erst gar nicht reden. Sie merken also, dass wir Deutschen gar nicht mit den maroden Südländern (incl. Frankreich) konkurrieren, sondern mit den Märkten Asiens und Südamerikas. Wir spielen - bei aller Bescheidenheit - in einer gänzlich anderen Liga. Diesen Wettbewerbsvorteil werden die maroden Südländer in diesem Leben nicht mehr einholen können. Sie sind ja nicht einmal fähig und willens, dringend anstehende Reformen anzugehen. Sie setzen nur marginal um, was die Troika ihnen verordnete. Sie haben noch nicht verstanden, dass zum Erfolg der Schweiß gehört - von Nichts kommt nichts! Sie werden also in "Schönheit" sterben. Hoffentlich bald, damit wir nicht noch mehr Euros dort versenken müssen.

    • Würden die Südländer vieles richtig machen, hätte Deutschland mehr Wettbewerb. Dem ist nicht so, und nun soll Deutschland den Euromurks bezahlen. Dem muss ein Ende bereitet werden. AfD wählen!

    • Die Südländer haben doch nie daran gedacht, eine diversifizierte Industrielandschaft aufzubauen - haben zudem jahrelang auf Pump gelebt und geprasst. Jetzt hecheln sie den Arbeitsplätzen hinterher, die sie vor der Krise nie interessiert haben. Ja, wer zu spät kommt, ........
      Mein Mitleid hält sich in kruden Grenzen. Auf unsere Hilfen können sie auch nicht ständig hoffen, damit dürfte sehr bald schluss sein. Also: Ärmel aufkrempel, das larmoyante Jammern einstellen, und los gehts!

    • Schwachsinn, IWF go home.
      Das mit der Arbeitsmarktreform ist schon wahr, aber es ist ziemlich egal ob man keinen befristeten oder keinen unbefristeten Arbeitsplatz findet. Was nicht da ist, ist nicht da.
      Man wird sich auch in den nächsten Jahren daran gewöhnen müssen, das dieses schöne Ökonimiezauber-Wachstum keine neuen Arbeitsplätze schafft. Noch ein Neuland *lol*

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