Außenhandel China schaltet auf Binnenmarkt um

Selbst Chinas starke Volkswirtschaft leidet unter der abkühlenden globalen Nachfrage. Die Exporte steigen weniger stark als erwartet. Doch die eigene Nachfrage boomt, die Importe übertreffen die Erwartungen deutlich.
Kommentieren
Chinesische Banknoten im Wert von 100 Yuan. Quelle: dpa

Chinesische Banknoten im Wert von 100 Yuan.

(Foto: dpa)

PekingDie chinesischen Exporte sind im Mai angesichts der erlahmenden globalen Nachfrage unerwartet langsam gestiegen. Gleichzeitig jedoch signalisierte ein kräftiger Anstieg der Importe, dass die Nachfrage in China selbst ungebremst zunimmt.

Nach amtlichen Angaben vom Freitag legten die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 19,4 Prozent zu, während Volkswirte ein Plus von 21 Prozent erwartet hatten. Die Importe legten dagegen deutlich stärker zu als erwartet: Hier belief sich der Anstieg auf 28,4 Prozent, erwartet worden war eine Steigerung um 22,5 Prozent.

Der Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im Mai auf umgerechnet 13,1 Milliarden Dollar nach 11,4 Milliarden Dollar im April.

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Außenhandel: China schaltet auf Binnenmarkt um"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%