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Bank of England Britische Notenbank heizt Debatte um Zinswende an

Noch sind alle englischen Notenbanker für ein Festhalten am Niedrigzins – doch es wird über den Ausstieg nachgedacht: In einem Jahr könne ein geeigneter Zeitpunkt sein. Experten rechnen sogar noch früher damit.
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Die Bank of England rechnet damit, dass die Wirtschaft dieses Jahr um 3,4 Prozent zulegt. Quelle: dpa

Die Bank of England rechnet damit, dass die Wirtschaft dieses Jahr um 3,4 Prozent zulegt.

(Foto: dpa)

London In der britischen Notenbank rückt die Diskussion über eine Zinserhöhung stärker in den Fokus. Die Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss stimmten zwar einstimmig für ein Festhalten am Niedrigzins von 0,5 Prozent, wie die am Mittwoch veröffentlichten Protokolle der Sitzung vom Monatsanfang belegen. Doch einige Notenbanker signalisierten, dass sie das Thema Zinswende näher ins Auge fassten. Derzeit seien sich aber alle einig, dass sich zunächst der Auslastungsgrad der Wirtschaft verbessern müsse.

Laut Projektionen der Bank of England (BoE) wäre eine Erhöhung in rund einem Jahr ein geeigneter Zeitpunkt, um die Inflation wie gewünscht in Schach zu halten. Doch einige Experten rechnen damit, dass sich die Notenbank bereits früher zur Zinswende durchringen wird. Ein bis zwei BoE-Notenbanker könnten nach ihrer Ansicht bereits in wenigen Monaten für eine Anhebung stimmen.

Die Bank of England rechnet damit, dass die Wirtschaft dieses Jahr um 3,4 Prozent zulegt. Damit dürfte Großbritannien stärker als jedes andere Industrieland wachsen. Doch der Immobilienmarkt läuft heiß: Notenbankchef Mark Carney sieht darin das größte Risiko für den Aufschwung. Der bei der Notenbank angesiedelte Finanzpolitische Ausschuss (FPC) kommt im Juni zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Manche Beobachter erwarten, dass die Regeln für die Hypothekenvergabe dann verschärft werden.

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