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Beim Optimismus Spitze Auch das DIW senkt die Prognose

Als letztes großes Forschungsinstitut hat auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) seine Wachstumsprognose für 2005 gesenkt.

HB BERLIN. Die Konjunkturexperten aus Berlin gehen jetzt nur noch von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,8 % aus, wie das DIW am Dienstag mitteilte. Bislang lag ihre Prognose bei 2,0 %.

„Die Konjunktur kann im Jahr 2005 beschleunigte Fahrt aufnehmen und im Jahresdurchschnitt um 1,8 % zulegen“, erklärte das DIW in seinem am Dienstag veröffentlichten Konjunkturbericht. Der Export stütze trotz einer etwas langsameren Gangart der Weltwirtschaft und des starken Euro weiter die Konjunktur. Gleichzeitig dürften die Unternehmen deutlich mehr investieren und die Verbraucher allmählich mehr Geld ausgeben. Den Finanzpolitikern riet das DIW, trotz hoher Defizite nicht stärker zu sparen. An die Europäische Zentralbank (EZB) appellierten die Forscher, angesichts des starken Euro die Zinsen zu senken.

Mit seiner Prognose ist das DIW deutlich optimistischer als die anderen fünf führenden Forschungsinstitute, die für 2005 nur Wachstumsraten zwischen 0,8 und 1,3 % prognostizieren. Die Bundesregierung erwartet 1,7 % nach 1,8 % im abgelaufenen Jahr. „Die Voraussetzungen für ein Einschwenken auf einen stetigen, wenn auch flachen Aufschwungpfad sind in diesem Jahr günstig“, schrieben die Berliner Forscher. Für 2006 prognostiziert das Institut ein Wachstum von zwei Prozent.

Das DIW unterstellt für seine Prognose einen Wechselkurs von gut 1,30 Dollar und einen Rückgang des Ölpreises auf etwa 33 Dollar je Barrel. Beide Prognosen seien mit hohen Risiken verbunden, schrieben die Forscher. Ein Ölpreis von dauerhaft 50 Dollar pro Barrel und ein Euro-Kurs um 1,50 Dollar würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2005 um knapp ein Prozent niedriger als prognostiziert ausfallen lassen.

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