Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundesbank-Bericht Wachstum in Deutschland schwächt sich ab

Die Dynamik am Arbeitsmarkt lässt etwas nach und auch der private Konsum liefert keine Impulse. Dennoch sieht die Zentralbank gute Chancen für eine längere Expansionsphase.
1 Kommentar
Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank. Quelle: dpa

Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank.

(Foto: dpa)

Berlin Die Konjunktur in Deutschland verliert nach Einschätzung der Bundesbank etwas an Schwung. „Nach dem starken Jahresauftakt hat die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2011 wie erwartet eine langsamere Gangart eingeschlagen“, heißt es am Montag im Monatsbericht der Zentralbank.

Die Firmen stuften die Lage zwar weiter als außerordentlich gut ein, hätten die im Winter äußerst zuversichtlichen Geschäftserwartungen aber zuletzt etwas zurückgenommen. Die Bundesbank bekräftigte ihre vor gut einer Woche veröffentlichte Prognose, dass die Konjunktur in diesem Jahr kräftig um 3,1 Prozent anzieht. Da es auch im nächsten Jahr ein Wachstum von 1,8 Prozent geben werde, stünden die Chancen gut auf eine „lang gezogene Expansionsphase“.

Zwischen Januar und März war die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen mit 1,5 Prozent überraschend stark zum Vorquartal gestiegen. Seitdem erhöhen zahlreiche Banken, Forscher und Organisationen ihre Wachstumsprognose 2011 für Deutschland. Der Internationale Währungsfonds hob seine Schätzung von 2,5 auf 3,2 Prozent an, das Essener RWI-Institut hält sogar ein Plus von 3,7 Prozent für möglich.

Die Bundesbank-Experten betonen, dass die Dynamik in mehreren Bereichen nachlasse. So hätten die Exporteure das hohe Niveau des Vorquartals nur knapp halten können. „Vom privaten Verbrauch dürften keine neuen Impulse gekommen sein“, heißt es.
„Die Lage am Arbeitsmarkt verbesserte sich weiter, aber mit nachlassender Geschwindigkeit.“

  • rtr
Startseite

1 Kommentar zu "Bundesbank-Bericht: Wachstum in Deutschland schwächt sich ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Eine Abschwaechung des Wachstums, das waere das bestem was den Deutschen pasieren kann. Noch besser waere eine Rezession.
    Nur so koennten die Deutschen wenigstens ein wenig zu sich finden.

Serviceangebote