Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundesregierung Aufschwung geht in gemäßigtem Tempo weiter

Aufgrund der vielen internationalen Krisenherde sagt die Bundesregierung der deutschen Wirtschaft lediglich ein schleppendes Wachstum voraus. Zu Beginn des dritten Quartals habe es „Signale einer Belebung“ gegeben.
10.09.2014 - 10:23 Uhr 2 Kommentare
Strommasten bei Pulheim: Die deutsche Wirtschaft wird in den kommenden Monaten nur schleppend wachsen. Quelle: dpa

Strommasten bei Pulheim: Die deutsche Wirtschaft wird in den kommenden Monaten nur schleppend wachsen.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung traut der deutschen Wirtschaft wegen der vielen internationalen Krisenherde derzeit bestenfalls ein langsames Wachstum zu. „Wenn es die geopolitischen Entwicklungen erlauben und die Verunsicherung in der Wirtschaft nachlässt, wird sich der Aufschwung in gemäßigtem Tempo fortsetzen“, schrieb das Bundeswirtschaftsministerium in seinem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht. „Die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind insgesamt weniger günstig als bisher angenommen.“

Russland und die großen Schwellenländer in Lateinamerika befänden sich in einer Schwächephase. „Die chinesische Wirtschaft wächst, aber nicht so reibungslos wie erhofft“, so das Ministerium. Auch die Erholung der Euro-Zone komme nicht voran. Anlass zur Hoffnung gebe dagegen der robuste Binnenmarkt. „Der Arbeitsmarkt ist stabil, die Einkommen steigen und der Konsum stützt die Konjunktur.“

Das Bruttoinlandsprodukt war im zweiten Quartal überraschend um 0,2 Prozent geschrumpft. Zu Beginn des dritten Quartals habe es „Signale einer Belebung“ gegeben. So wurden im Juli erstmals in einem Monat Waren im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro ausgeführt, wozu allerdings auch der ungewohnt späte Ferienbeginn beitrug. Für 2014 rechnet die Bundesregierung bislang mit einem Wachstum von 1,8 Prozent, während viele Banken-Ökonomen ihre Prognosen mittlerweile auf etwa 1,5 Prozent gesenkt haben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    2 Kommentare zu "Bundesregierung: Aufschwung geht in gemäßigtem Tempo weiter"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Aufschwung geht in gemäßigtem Tempo weiter"

      Tolle Formulierung. Die erinnert mich an das "negative Wachstum" - Hauptsache Wachstum!

    • Signale einer Bewegung? eher die letzten Zuckungen, gell?

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%