Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Für viele Manager ist das Potenzial erschöpft Die meisten Unternehmen planen kein Outsourcing

Die meisten deutschen Unternehmen wollen in der nächsten Zeit keine weiteren Bereiche auslagern. Das ist das Ergebnis des neuesten Handelsblatts Business Monitors, einer regelmäßigen repräsentativen Umfrage unter deutschen Top-Managern.

FRANKFURT/M. Im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. hat das Meinungsforschungsinstitut Psephos dafür 810 Führungskräfte befragt. Nach dem in der Montagausgabe veröffentlichten Umfrageergebnis geben 69 % der befragten Manager an, vorerst kein weiteres Outsourcing zu planen. Nur knapp ein Drittel der Firmen wird in den nächsten Jahren weitere Bereiche und Funktionen "outsourcen".

Viele Manager sehen das Potenzial für eine Auslagerung weiterer Bereiche als erschöpft an. Immerhin 66 % der Firmen, die keine weiteren Outsourcing-Projekte planen, sind dieser Ansicht. Unternehmen, die Outsourcing generell ablehnen, fürchten vor allem, die Kontrolle über wichtige Unternehmensbereiche zu verlieren - 45 % nennen dies als Argument gegen Outsourcing. Der überwiegende Teil der Manager hat mit dem Outsourcing allerdings bereits positive Erfahrungen gemacht. Insgesamt lagerten rund 40 % der Firmen in den zurückliegenden drei bis vier Jahren Bereiche aus, darunter in erster Linie Teile der Produktion, IT-Services sowie Personaldienstleistungen. Ihre Erfahrungen bezeichnen 66 % der Manager als "sehr gut" oder "gut". Die erzielten Spareffekte beziffern sie in der Regel mit 5 bis 20 %.

Brexit 2019
Startseite