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Handelsblatt Business Monitor Top-Manager fordern zügige Steuerreform

Deutschlands Top-Manager fordern nahezu einmütig von Bundesregierung und Opposition, eine umfassende Steuerreform noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2006 auf den Weg zu bringen.

DÜSSELDORF. Während sich 92 Prozent dafür aussprechen, fordern lediglich sechs Prozent, dieses Projekt erst nach der Wahl anzugehen. Das ist das Ergebnis des Handelsblatt-Business-Monitors, einer repräsentativen Umfrage des Psephos-Instituts unter 869 Führungskräften im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege und Comp.

Breite Unterstützung findet bei den Führungskräften der Vorschlag von Industriepräsident Jürgen Thumann, einbehaltene Gewinne zu begünstigen. 87 Prozent der Top-Manager halten eine solche Förderung für sinnvoll. Die Politik erhofft sich davon mehr Investitionen und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Skeptischer wird der Vorschlag des Sachverständigenrats für eine duale Einkommensteuer bewertet, bei der alle Kapitaleinkünfte proportional und Lohneinkünfte wie bisher progressiv besteuert werden. Nur 45 Prozent halten dies für sinnvoll, eine Mehrheit von 53 Prozent spricht sich dagegen aus.

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