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Handelsblatt Business-Monitors International Europas Unternehmen planen 2004 neue Strukturen

In vielen europäischen Unternehmen wird es im neuen Jahr unruhig zugehen: Knapp ein Drittel (29 %) der Top-Manager in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien planen in den nächsten zwölf Monaten eine größere Reorganisation der eigenen Unternehmensstruktur.

DÜSSELDORF. Das ist das Ergebnis des Handelsblatt Business-Monitors International, einer repräsentativen Umfrage unter Top-Managern in den vier größten EU-Ländern im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. Für die Umfrage haben die Meinungsforschungsinstitute Psephos und Innofact in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien mehr als 1000 Führungskräfte von Firmen mit mehr als 500 Beschäftigten befragt.

Wie das Handelsblatt in seiner Freitagausgabe schreibt, ist der Wunsch nach Veränderung in Deutschland und Italien am stärksten ausgeprägt. Britische und französische Manager sehen dazu in ihren Betrieben dagegen weniger Anlass. Bei deutschen Unternehmen liegt der Fokus der Reorganisation auf zentralen Konzernfunktionen. Bereiche wie Finanzen, Planung und Controlling werden besonders unter die Lupe genommen. Bei den europäischen Nachbarn setzen die Manager an anderen Stellen an: Französische und britische Unternehmen wollen eher den Sparten Marketing, Vertrieb und Logistik effizientere Strukturen verpassen. In Italien sehen die Manager den größten Handlungsbedarf bei Forschung und Entwicklung.

Maßnahmen zur Kostensenkung besitzen in Deutschland einen höheren Stellenwert als Aktivitäten zur Steigerung des Umsatzwachstums. Sparen und Kostensenkungen bekommen bei deutschen Managern auf einer Skala von 1 ("sehr hohe Bedeutung") bis 5 ("sehr niedrige Bedeutung" die Priorität 1,8, in die Zukunft gerichtete Expansionspläne nur die Note 2,0. In Frankreich und Großbritannien sind die Manager gelassener und sehen keine so große Notwendigkeit für Einsparungen oder neue Vorhaben. In britischen Unternehmen beispielsweise bekommen Wachstumspläne die Note 2,7, Vorhaben zur Kostensenkung die 2,5.

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